Ready Player One - DER SPIEGEL
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"Ready Player One" Ein Fest für Gamer

Mit "Ready Player One" hat Steven Spielberg einen Stoff verfilmt, der bei Nerds Kultstatus hat. Der Film ist ein Fest für Gamer - und für alle, die in den Achtzigern groß geworden sind.
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Die Armenviertel der Zukunft sind in "Ready Player One" in die Höhe gewachsene Trailerparks. In einem solchen lebt auch Wade Watts, der Held des Films.

Foto: Warner Bros.
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In den ersten Szenen wird gleich klargestellt: Der Welt geht es nicht gut im Jahr 2045. Autowracks, Müll und Rauschschwaden lasen keinen Zweifel daran, dass hier eigentlich niemand bleiben möchte.

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Also streifen sich die Menschen VR-Brillen über und flüchten in die virtuelle Realität von Oasis, einer digitalen Parallelwelt, in der alles besser, schöner und aufregender ist.

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Vor allem aber ist Oasis eine Welt, in der man -anders als im richtigen Leben - immer wieder auferstehen kann, wenn eine Auseinandersetzung mal nicht so wie erhofft ausgehen sollte. Gamer nennen das "Respawn".

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In dieser Welt hat Wade Watts, der sich in Oasis Parzival nennt, einige ungewöhnliche Freunde. So wie etwa diesen sehr robust gebauten Mitstreiter, der der Figur "Eisenmann" aus dem gleichnamigen Buch nachempfunden ist.

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Wie Millionen andere ist Parzival in Oasis auf er Suche nach drei Schlüsseln, die der Schöpfer der Spielewelt, der hier mit seinem Avatar Anorak auftritt, gut versteckt hat. Eine riesige Schnitzeljagd beginnt.

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Manchmal wirken die Anspielungen und Hinweise auf die Achtziger arg gestelzt. Etwa in diesem Rückblick auf die Entwickler von Oasis, bei dem völlig unmotiviert eine "Billy Idol"-Platte ins Bild geschoben wurde.

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Parzivals Widersacher, der Geschäftsmann Nolan Sorrento, verbündet sich mit virtuellen Kriminellen, um den Sieg der Guten zu verhindern. Er will Oasis selbst übernehmen und zu einer Vermarktungsplattform umbauen.

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In Oasis tritt Sorrento als breitschultriger Bösewicht auf, der sich die Drecksarbeit vom Avatar I-R0k abnehmen lässt. Letzterer wird hervorragend von T. J. Miller gespielt, den man aus "Deadpool" und "Silicon Valley" kennt.

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Wie die Geschichte Gut gegen Böse wohl ausgehen mag?

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Zwischendurch wird auch mal in der echten Welt ein wenig Pulver verschossen.

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Als "Sixer", namenlose, nur mit Nummer bezeichnete Helfer, werden Mitarbeiter des Großkonzerns IOI bezeichnet, die in Oasis scharenweise ausschwärmen, um nach den wertvollen virtuellen Schlüsseln zu suchen.

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Erst weit in der zweiten Hälfte des Filmes begegnen sich die Helden der Story, Wade Watts (links) und Samantha Cook, in der realen Welt.

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Letztlich ist "Ready Player One" Popcorn-Kino von der besten Sorte. Der Film bemüht sich, möglichst viele potenzielle Besuchergruppen anzusprechen und seine Geschichte zu erzählen, ohne dabei womöglich tiefschürfend zu werden oder zum Nachdenken anzuregen.

Foto: Warner Bros.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?