Real Madrid: Die Galaktischen - DER SPIEGEL
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Real Madrid Die Galaktischen

Figo, Zidane, Ronaldo, Roberto Carlos, Beckham, Owen - diese Weltauswahl trug einst zur gleichen Zeit das Trikot von Real Madrid. Sie wurden die "Galaktischen" genannt.
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Die Ära der "Galaktischen" wurde 2000 mit der Verpflichtung von Mittelfeldspieler Luis Figo eingeleitet. Real Madrid holte den Portugiesen, der bei der EM in den Niederlanden und Belgien zum besten Spieler gewählt worden war, für die damalige Rekordsumme von 60 Millionen Euro vom Erzrivalen FC Barcelona. 2005 wechselte Figo zu Inter Mailand. Am 30. Mai 2009 gab er sein Karriereende bekannt.

Foto: KAI PFAFFENBACH/ REUTERS
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Über die Stationen PSV Eindhoven, FC Barcelona und Inter Mailand kam Ronaldo 2002 für eine Ablöse von 45 Millionen Euro zu Real. In seiner ersten Saison wurde Madrid spanischer Meister, in der zweiten holte sich der Brasilianer die Torjägerkrone. 2007 wurde Ronaldo aussortiert und an den AC Mailand abgegeben. Mittlerweile spielt er in seiner Heimat für Corinthians Sao Paulo.

Foto: PAUL WHITE/ AP
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23,5 Millionen teurer als Luis Figo war Zinedine Zidane. Nach seinem Wechsel von Juventus Turin im Jahr 2001 wurde der Franzose zum Regisseur des Real-Spiels. Beim Champions-League-Finale 2002 gegen Bayer Leverkusen erzielte Zidane den 2:1-Siegtreffer. Nach dem verlorenen WM-Finale 2006 beendete Zidane seine Karriere.

Foto: PAUL WHITE/ AP
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2003 wurde das Starensemble mit David Beckham verstärkt. Der englische Flankenspezialist wurde für 35 Millionen Euro von Manchester United verpflichtet. Sein Trikot mit der Nummer 23 wurde millionenfach verkauft, sportlich lief es für "Becks" eher durchwachsen. 2007 gab er seinen Wechsel zu Los Angeles Galaxy, den "Galaktischen" der USA, bekannt.

Foto: Denis Doyle/ Getty Images
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Mit Michael Owen kam 2004 ein weiterer Engländer nach Madrid. Zwölf Millionen Euro zahlte Real an den FC Liverpool. Nach einer Saison, in der Owen immerhin 13 Tore erzielen konnte, wechselte er 2005 zurück auf die Insel zu Newcastle United. Heute spielt er für Manchester United.

Foto: PEDRO ARMESTRE/ AFP
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Über viele Jahre hinweg zählte Roberto Carlos zu Madrids Leistungsträgern. Der linke Außenverteidiger mit dem harten Schuss kam 1995 von Inter Mailand zu Real und gewann mit dem Verein dreimal die Champions League. 2007 zog es den Brasilianer nach Istanbul, wo er bis 2009 spielte. Anschließend kehrte er in seine brasilianische Heimat zurück, wo er für Corinthians São Paulo spielt.

Foto: Sandra Behne/ Bongarts/Getty Images
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Iker Casillas ist in Madrid geboren und entstammt der Nachwuchsabteilung Reals. Zu Beginn seiner Profikarriere 1999 verdängte er Bodo Illgner aus dem Tor der "Königlichen". Mittlerweile gilt der Europameister von 2008 als einer der besten Torhüter der Welt.

Foto: GUSTAU NACARINO/ REUTERS
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Auch Raúl ist ein gebürtiger Madrilene, allerdings spielte er in der Jugend für den Stadtrivalen Atlético. 1992 kam er dann zu Real, dem Verein, dem er bis heute treu geblieben ist. Seit dem Abgang von Fernando Hierro 2003 ist er Kapitän. Raúl ist der beste Torschütze in der Vereinsgeschichte, seine Trikotnummer sieben wird nach seinem Karriereende nicht mehr vergeben.

Foto: A2609 epa efe Alberto Martin/ dpa
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