Wiederbelebung Aus dem Tod zurückgeholt
Zurück ins Leben: Bei der Defibrillation pressen die Mediziner zwei Elektroden auf die Brust, zwischen ihnen liegen im Moment des Stromschocks mehrere Hundert Volt Spannung an. Die Behandlung hat das Ziel, das Herz nach einem Stillstand wieder zum Schlagen zu bringen.
Elektrokardiogramm (EKG): Dieses EKG entstand, als die Patientin auf die Intensivstation aufgenommen wurde. Auch ohne Fachwissen ist erkennbar, dass die Zacken auf dem EKG-Ausdruck nicht regelmäßig und gleichförmig aussehen. Der Hintergrund für diese Unregelmäßigkeit (Arrhythmie) ist eine Blockade im Reizleitungssystem des Herzens der Patientin - der Strom fließt nicht mehr so, wie er eigentlich sollte, durch den Herzmuskel. In der Folge gerät auch der Herzschlag aus dem Takt.
Elektrokardiogramm (EKG) fünf Tage nach der Wiederbelebung: Auf diesem Ausdruck ist die elektrische Aktivität wieder regelmäßig zu erkennen. Auch dieses EKG-Bild zeigt nicht den Stromfluss in einem gesunden Herzen, denn die Patientin hat wie vor dem Herzstillstand auch weiterhin eine Störung im Reizleitungssystem. Der ungehinderte Stromfluss vom Sinusknoten im rechten Vorhof bis in die Spitze des Herzmuskels ist unterbrochen, Ärzte nennen das einen Block.