Reemtsmas Zwangsarbeiter - DER SPIEGEL
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Reemtsmas Zwangsarbeiter Tabakrausch im Osten

Als die Nazis im Zweiten Weltkrieg die Krim unterjochten, waren deutsche Unternehmen schnell vor Ort. Vor allem Reemtsma wurde zum Nutznießer der Ausbeutung. Der Konzern ließ Zehntausende Zwangsarbeiter für sich schuften und maximierte seinen Profit - dank bester Verbindungen in die Wehrmacht.
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Im Dienst für Deutschland: Lohnarbeiterinnen eines staatlichen Tabakbetriebs, einer sogenannten Sowchose - hier in Bulganak auf der Krim.

Foto: Museum der Arbeit
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Auspflanzung: Mit Maschinen werden die Tabaksetzlinge auf der Sowchose bei Bulganak in den Boden gesetzt.

Foto: Museum der Arbeit
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Kinderarbeit: Für den Hamburger Tabakkonzern Reemtsma arbeiteten im Zweiten Weltkrieg auf der Halbinsel Krim im Schwarzen Meer Tausende Ukrainer - darunter auch etliche Kinder. Auf dem Foto fädeln sie gerade Tabakblätter auf, um diese anschließend...

Foto: Stiftung für Sozialgeschichte
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...zum Trocknen aufhängen zu können. Hier überprüfen zwei Vorarbeiter die Qualität der Tabakblätter.

Foto: Museum der Arbeit
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Bewässerung: Zwei ukrainische Tabakbauern vor Karren mit Wasserfässern. Da die Pflanzen sehr schnell wachsen, müssen sie bei trockenem Wetter regelmäßig gegossen werden.

Foto: Stiftung für Sozialgeschichte
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Tabakanbau: Die Ernteerträge der Sowchose bei Bulganak gingen an die deutsche Gebietsverwaltung, während die Arbeiter selbst nur Brot und Mehl für ihre Dienste erhielten.

Foto: Museum der Arbeit
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Zigarettenfabrik: Während des Zweiten Weltkriegs wird in der damaligen Krim-Hauptstadt Simferopol eine Zigarettenfabrik aufgebaut - hier der Kantinenraum. Die eingesetzten Zwangsarbeiter mussten doppelt leiden - erst wurden sie von den deutschen Besatzern ausgebeutet und später unter Stalin als Kollaboteure gebrandmarkt.

Foto: Museum der Arbeit
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Gesandte der Ausbeuter: Paul Schätz und Helmut Wagner waren die ersten Reemtsma-Mitarbeiter auf der Krim. In Simferopol begannen sie 1941 mit der Verladung des erbeuteten Tabaks. "Nach der Stabilisierung der militärischen Lage leiteten sie den Wiederaufbau der Tabakfabriken der Krim für die Firma Reemtsma in die Wege", heißt es über das Foto im Archiv Reemtsmas.

Foto: Museum der Arbeit
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Feldarbeit: Nahaufnahme, wie die Tabaksetzlinge mit einer Maschine ausgepflanzt werden, aufgenommen auf der Sowchose bei Bulganak.

Foto: Museum der Arbeit
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Firmenwagen: Zwei DKW-Wagen der Krim Orienttabak Anbau Gmbh. Das "Koran" abgekürzte Unternehmen war eine Tochterfirma Reemtsmas, dessen Mitarbeiter noch bis 1944 auf der Krim waren, um die Tabakernten für die Firma zu sichern.

Foto: Museum der Arbeit
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Winter auf der Krim: Der Eingang des Tabakkontors in Simferopol. Die Hauptstadt der Krim wurde ab 1941 zum Zentrum des Ausbeutungsfeldzug einer deutschen Branche - der Tabakindustrie. Mehr als 28.000 Arbeiter mussten im Dienst der Deutschen schuften. Reemtsmas Angestellte blieben bis 1944 auf der Halbinsel, obwohl die Wehrmacht bereits den Räumungsbefehl erteilt hatte.

Foto: Museum der Arbeit
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Produktion: Tabakstopfmaschinen in der Zigarettenfabrik in Simferopol

Foto: Museum der Arbeit
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