Reitervolk Das goldene Erbe der Skythen
Fund in Kasachstan: Forscher haben die Überreste eines skythischen Kriegers entdeckt, dessen Oberkörper komplett mit Gold bedeckt war. Er soll vor rund 2500 Jahren gelebt haben.
Arman Bejsenow: Die reiche Ausstattung des Toten zeige, dass es sich um einen Krieger und zugleich um einen Herrscher gehandelt haben müsse, sagt der Expeditionsleiter.
Goldene Halskette aus dem skythischen Grabhügel "Arzhan-2" (im Nationalmuseum in Kysyl): Bereits 2001 fand ein deutsch-russisches Forscherteam mehr als 20 Kilogramm an Goldartefakten in einer skythischen Begräbnisstätte. Jetzt haben Forscher das Grab eines skythischen Kriegers entdeckt, dessen Oberkörper komplett in Gold gehüllt war.
Detail der Halskette: Die Skythen verstanden sich auf feinste Goldschmiedekunst - und das bereits vor mehr als 2000 Jahren.
Reich geschmückt ins Jenseits: Die Skythen begruben ihre Toten mit teils atemberaubenden Reichtümern.
Goldene Grabbeigabe: Dieses Stück gehört ebenfalls zu dem Schatz, der 2001 entdeckt wurde.
Landschaft am Olon-Kurin-Gol im mongolischen Altai: Hier hat eine deutsch-russisch-mongolische Grabungsmannschaft vor einigen Jahren skythische Fundorte untersucht.
Archäologische Forschung: Eine skytische Grabkammer wird gereinigt und untersucht.
Kriegermumie aus der Skythenzeit: Gegen Ende des vierten Jahrhunderts waren die Skythen aus ihren Gebieten am Schwarzen Meer nach Osten verdrängt worden. Später gingen die Nomaden zum Ackerbau über, bauten feste Wohnsitze und Befestigungsanlagen.
Ausgrabung im Jahr 2006: Der gefundene Krieger war in einem Pelzmantel aus dem Fell von Murmeltieren und Schafen bestattet worden.