Reklame Verworben in China
Konzept der BMW-Werbung "Die treibende Kraft": Der Autobauer wollte die in Europa eingesetzte Kampagne nach China exportieren. Experten rieten ab. Grund: Mit schwitzenden Menschen lassen sich dort Autos für die Oberklasse schwer verkaufen.
Nike-Werbung: Der Sportartikel-Hersteller ließ den Basketball-Star LeBron James in einem Reklame-Spot gegen Drachen kämpfen. Chinesische Werbeaufseher witterten eine Verunglimpfung nationaler Symbole. Nike musste sich entschuldigen.
Toyota-Anzeige: Der japanische Autobauer verärgerte das chinesische Publikum, weil steinerne Löwen - in der Volksrepublik ein Symbol für Autorität - vor einem Toyota in Habachtstellung gingen.
Duschgelreklame: Die Kosmetikmarke Feelings bewarb ihr Produkt mit einem freizügigen TV-Spot. Eine Dame duscht in der Tiefgarage und räkelt sich auf einem Auto. Chinesische Werbeaufseher stuften dies als Porno ein und verboten den Spot.