Rembetiko: Griechiescher Blues - DER SPIEGEL
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Rembetiko Griechiescher Blues

In Haschisch-Höhlen und Gefängnissen entstand in Griechenland eine einzigartige Musik: der Rembetiko. Die Songs handeln von Liebe und Leid, vom Knast und von Drogen - wer sie in ihrer authentischen Form erleben will, entdeckt in düsteren Seitenstraßen-Spelunken die Seele des Landes.
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Bouzouki-Spieler Christos Mitrentzis: In enormem Tempo flitzen die Finger über die Saiten.

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Historisches Rembetiko-Foto: Seine größte Zeit feierte der griechische Blues in den zwanziger und dreißiger Jahren - doch bis heute kennt einige der Songs in Griechenland jeder.

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Schild der Musikkneipe Prigipessa: Wer heute authentischen Rembetiko erleben will, wird in Thessaloniki in versteckten Seitenstraßen fündig.

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Trio auf der Bühne: Mit perfektem Zusammenspiel begeistern Gitarrist Dimitris Sphiggos, Sänger Dimitris Domenikiotis und Bouzouki-Spieler Christos Mitrentzis die Zuhörer.

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Abendstimmung in Thessaloniki: Anfang des 20. Jahrhunderts trafen sich die Rembetes hier in Haschisch-Kneipen, um Musik zu machen und zu tanzen. Mit ihren Texten protestierten sie auch gegen die Obrigkeit - heute...

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...äußert sich die Protestkultur in der Stadt in anderer Form: Viele Griechen sind in Zeiten der Wirtschaftskrise schwer enttäuscht von ihrem Staat und von Europa.

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Bouzouki-Spieler auf Rhodos: Die Rundbauchlaute wurde mit dem Rembetiko in Griechenland populär.

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Abendstimmung in Athen: Von den Haschisch-Höhlen der zwanziger und dreißiger Jahre ist nicht mehr viel zu sehen.

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Hunderttausende orthodoxe Griechen wurden 1922 zwangsumgesiedelt, sie suchten vor allem in den großen Städten wie Athen, Piräus und Thessaloniki nach Arbeit.

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Mix aus alt und modern: Die Rotunda in Thessaloniki wurde 306 nach Christus erbaut, die umliegenden Häuser entstanden in den letzten Jahrzehnten.

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Nachtlokal Tombourlika: In einer düsteren Nebenstraße in der Nähe von Rotlicht-Etablissements wird noch authentischer Rembetiko gespielt.

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