Renault Dauphine: Mit Krone am Bug - DER SPIEGEL
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Renault Dauphine Mit Krone am Bug

Devisen dringend benötigt - unter diesem Motto forcierte der damalige Renault-Chef Pierrre Lefaucheux in den frühen fünfziger Jahren die Entwicklung eines Kompaktautos, das 1956 unter dem Dauphine auf den Markt kam. Mit ihm reüssierten die Franzosen sogar in den USA.
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Typisch Frankreich: Der Renault Dauphine vor dem Nachtclub "Moulin Rouge" in Paris

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Verlässliche Traktion: Dank Heckmotor und Heckantrieb war die Dauphine der ideale Begleiter auf losen oder rutschigen Fahrbahnen - zum Beispiel auf dem Weg zum Wintersport

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Edler Viertürer: Ab 1961 gab es neben dem Standardmodell die feinere Variante "Ondine". Extra Chromzierleisten, besondere Armaturen und auf Wunsch ein 55-PS-Motor gehören zum Nobelmodell

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Export-Schlager: Ab 1957 exportierte Renault den Dauphine in die USA. Der Staatsbetrieb wollte unbedingt Devisen einnehmen. Allerdings scheiterte das transatlantische Unternehmen bereits nach wenigen Jahren

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Blech in Wagenfarbe: So sah in den ersten Jahren das Interieur des Dauphine aus. Auffällig sind das filigrane Lenkrad und das große offene Handschuhfach

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Clevere Lösung: Das Ersatzrad steckte beim Dauphine in einer separaten Nische unterhalb des 380 Liter fassenden Kofferraums

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Prinzip Heckmotor: Anfangs kam ein 845-Kubikzentimeter großer Benziner zum Einsatz, der 30 PS leistete und das Auto auf bis zu 115 km/h beschleunigte

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Künstlerischer Einfluss: Die Kunst-Professorin Paule Marrot (Mitte) unterstützte Renault bei der Auswahl der Lackfarben und Polsterstoffe

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Rallye-Renner: 1958 siegten Guy Monraisse und Jacques Féret auf einem Dauphine bei der berühmt-berüchtigten Rallye Monte Carlo

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Klassisches Styling: Mit dem Dauphine, der ausschließlich als Viertürer angeboten wurde, stellte Renault viele Konkurrenzmodelle in den Schatten

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Zeitlose Form: Das finale Design des knapp vier Meter langen Autos entstand beim Turiner Karossier Ghia

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Projekt Weltauto: Mit dem Dauphine etablierte sich Renault als wichtigste Automarke in Frankreich und begab sich auf den Weg hin zum globalen Unternehmen

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?