Renault Dezir Rasante Verpackung
Renault Dezir: Kühn, rassig, ungewöhnlich - der Elektrosportwagen Dezir des französischen Herstellers Renault wirkt mit geöffneten Türen, die ein bisschen so wirken als gehörten sie zu einer riesigen Schere, noch spektakulärer.
Verhaltene Testfahrt: Maximal 40 km/h sind erlaubt mit dem millionenschweren Prototypen. SPIEGEL ONLINE nutzte die Gelegenheit, um zumindest ein wenig vom Fahrgefühl der Zukunft mitzubekommen.
Alles ist möglich: Renault-Designer Alex Breun, der für die Gestaltung der Studien des Herstellers verantwortlich ist, am Steuer des Elektro-Sportwagens Dezir, der zugleich eine neue Designsprache für die Marke definieren soll.
Pulsierende Noppen: Das Lenkrad ist geformt wie eine Schüssel, ein Touchpad für den Bordcomputer sitzt rechts davon, und die merkwürdigen Ledernoppen auf den Sitzen pulsieren während der Fahrt.
Dunkle Brille: Ein bisschen wirkt es, als trage der Renault Dezir eine dunkle Sonnenbrille. Und genau so cool und vielleicht auch unnahbar soll die Elektro-Sportwagen-Studie auch rüberkommen.
Schlüsselerlebnis: Das Schloss, um das Auto zu starten, ist in der Mittelkonsole platziert, und natürlich ist auch der Schlüssel, der da reinpasst, so extravagant wie möglich geformt.
Komische Anleihe: Die aus Aluminium bestehenden, schrägen Platten in den Flanken sehen aus wie vom Audi R8 abgekupfert. Dabei hätte der ohnehin schon hinreißend aussehende Renault Dezir diese Anleihe gar nicht nötig gehabt.
Bescheiden bleiben: Das Auto kann viel schneller fahren und wird normalerweise, um die Reichweite zu maximieren, erst bei 180 km/h elektronisch abgeregelt. Auf der Testfahrt mit dem millionenschweren Prototypen jedoch dürfen 40 km/h nicht überschritten werden.
Das dicke Ende: Hinten hört der Renault Dezir praktisch mit einem schwarz vergittertern Loch auf. Das sieht wild und gefährlich aus, doch tatsächlich dient es nur der Show.