Renault Wind Klappdach für Einsteiger
Renault Wind: Ein kleines Spaßauto mit Klappdach - so lässt sich ganz grob der Renault Wind beschreiben, der in wenigen Wochen, und damit zum Ende der Cabrio-Saison in Europa, auf den Markt kommen wird.
Merkwürdige Linien: Das wenig harmonische Karosseriedesign des Renault Wind nimmt schon an der Frontpartie des Autos seinen Anfang. Der Wagen wirkt aus dieser Perspektive schon ziemlich wuchtig und hat so gar nichts von der Leichtigkeit eines schönen Sommertages.
Bis zum Hals im Auto: Der Renault Wind umfängt seine Insassen fast vollständig - was bei einem Cabriolet eher unerwünscht ist. Und elegant oder gar sportlich sehen die großen Flanken auch nicht aus.
Schlichter Klappmechanismus: Beim Klappdach des Renault Wind, das vom deutschen Zulieferer Webasto-Edscha stammt, handelt es sich um eine einteilige Kunststoffklappe, die komplett aus dem Heck über den Innenraum geklappt wird - oder eben umgekehrt.
Hübsche Details: Was dem Renault Wind in der Außenansicht an Finesse fehlt, haben die Designer im Innenraum nachgeholt. Besonders das Cockpit ist prima gelungen.
Erfrischende Motoren: Die zwei Benziner, die für den Renault Wind angeboten werden, sind passende Antriebe für das 1,2 Tonnen schwere und 3,83 Meter lange offene Auto.
Gepäckhöhle: Ganz gleich ob das Dach geschlossen oder geöffnet ist - der Kofferraumschlund bietet stets ein Volumen von 270 Liter, was für einen Kleinwagen und zumal einen mit Klappdach sehr ordentlich ist.
Kleine Festung: Wie eine kleine, rollende Burg wirkt der Renault Wind. Mit hohen Mauern aus Blech, kleinen Zinnen und Türmen - auf jeden Fall aber ziemlich abweisend und verschlossen, selbst mit geöffnetem Dach.