Reporter in Iran: 132 Tage Haft - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Reporter in Iran 132 Tage Haft

132 Tage saß er in Iran in Haft: Ein Jahr nach seiner Freilassung hat Reporter Marcus Hellwig nun erstmals über seine Gefangenschaft gesprochen. Seine Zelle habe keine Fenster, kein Bett, keine Toilette gehabt, er habe die Schreie anderer Gefangener gehört und gedacht sterben zu müssen.
1 / 4

Marcus Hellwig nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis in der iranischen Provinzhauptstadt Täbris: 132 Tage saß der "Bild am Sonntag"-Reporter in Iran in Haft, am 19. Februar 2011 wurde er freigelassen. Knapp ein Jahr später spricht er erstmals über seine Gefangenschaft.

Foto: Abedin Taherkenareh/ picture alliance / dpa
2 / 4

Sakine Mohammadi Aschtiani bei einem Interview im Januar 2011: Wegen angeblichen Ehebruchs sitzt sie seit 2006 in Haft. Ursprünglich war Aschtiani zum Tod durch Steinigung verurteilt worden, im Dezember 2011 erklärten iranische Justizbehörden, sie solle gehängt werden.

Foto: ATTA KENARE/ AFP
3 / 4

Täbris im Dezember 2010: Die inhaftierten Journalisten Marcus Hellwig (hinten li.) und Jens Koch (hinten re.) durften Verwandte treffen.

Foto: REUTERS/ IRNA
4 / 4

Marcus Hellwig hat nun ein Buch über seine Gefangenschaft geschrieben und erstmals öffentlich über die 132 Tage Haft gesprochen: "Es hat schon eine Zeit gegeben, in der ich psychisch an meine Grenzen gestoßen bin und in der ich Angst hatte, dass ich abdrehe."

Foto: REUTERS/ IRNA
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?