Retro-Folk: Bart drüber wachsen lassen - DER SPIEGEL
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Retro-Folk Bart drüber wachsen lassen

Schneller, flexibler, haarloser: Mit ihren rauschenden Bärten scheinen sich Künstler wie die Fleet Foxes oder Bon Iver dem Trend zur Selbstoptimierung zu widersetzen. Doch wer zwischen den Flusen politisches Aufbegehren vermutet, liegt völlig falsch.
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Die Fleet Foxes bilden die Speerspitze der Vollbartband-Bewegung: Mit betörenden Melodien und zotteliger Gesichtsbehaarung haben sie es bis in die Spitzenregionen der US-Charts geschafft.

Foto: Jose Sena Goulao/ picture alliance / dpa
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Empfindsam und behaart gibt sich auch Bon Iver alias Justin Vernon.

Foto: Amy Sussman/ Getty Images for The New Yorker
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Iron and Wine alias Sam Beam lässt seit fast zehn Jahren die Barthaare sprießen und die Gitarrensaiten erklingen.

Foto: Joe Corrigan/ Getty Images
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Will Oldham, der auch unter den Künstlernamen Palace oder Bonnie Prince Billy auftritt, scheint in dieselbe Kerbe zu schlagen und eskapistische Retro-Phantasien zu bedienen.

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Doch wie sein Kollege Devandra Banhart erweitert auch Oldham den Folk um verstörend-introvertierte Elemente und verleiht dem Vollbart queeren Glamour.

Foto: Matt Sayles/ ASSOCIATED PRESS
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Bart und queere Identitätsspiele: Keine Band zeigt so gut wie Hercules and Love Affair, wie das zusammengeht. Mastermind Andrew Butler (Hintergrund) ist schwul, Sängerin Nomi Ruiz transgender.

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Vom Weirdo zum Beardo: Bart ist bei Tim Harrington von Les Savy Fav manchmal das Einzige, was er bei Konzerten noch trägt.

Foto: Karl Walter/ Getty Images
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