Rettender Wall: Abprallende Tsunamis - DER SPIEGEL
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Rettender Wall Abprallende Tsunamis

Die Tsunami-Katastrophe in Japan hat einen stillen Helden: Gegen starken Widerstand ließ der Bürgermeister eines Küstenortes eine riesige Mauer errichten - an ihr prallten die Wellen ab. Ein Schwur bewog den verstorbenen Politiker zu dem rettenden Bauwerk - die Bürger sind bewegt.
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Schutt vor der Mauer: Das Bauwerk rettete die Bewohner von Fudai, davor haben die Riesenwellen Schutt hinterlassen.

Foto: Hiro Komae/ AP
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Fluttor: Das gigantische 16 Meter hohe Bauwerk kostete rund 25 Millionen Euro.

Foto: Hiro Komae/ AP
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Umstrittenes Gigantenprojekt: Die Bewohner von Fudai bezweifelten, dass die Mauer so hoch sein müsste - Nachbarorte hatten schließlich niedrigere Schutzkonstruktionen.

Foto: Hiro Komae/ AP
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Tsunami-Schutt: Vor der Mauer haben die Tsunamis alles fortgerissen. Im Hintergrund ist die rettende Mauer zu sehen.

Foto: Hiro Komae/ AP
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Der heutige Bürgermeister von Fudai: Auch Hiroshi Fukawatari hatte bezweifelt, dass das gigantische Bauwerk nötig gewesen war. Sein Vorgänger, Kotaku Wamura, setzte die Tsunami-Mauer durch.

Foto: Hiro Komae/ AP
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Zerbrochene Brücke: Der 16-Meter-Wall jedoch hielt stand. Er war das Lebenswerk des langjährigen Bürgermeisters von Fudai, Kotaku Wamura.

Foto: Hiro Komae/ ASSOCIATED PRESS
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Aufwändige Konstruktion: Eingefügt in die Tsunami-Mauer ist ein Fluttor, durch das der Fluss fließt. Es wurde nach dem Seebeben am 11. März umgehend geschlossen - die Tsunamis prallten ab.

Foto: Hiro Komae/ AP
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Zerstörter Hafen von Fudai: Der Hafen liegt vor der Mauer - eine Schule direkt hinter dem Schutzwall sieht heute genauso aus wie vor den Tsunamis.

Foto: ? Yomiuri Yomiuri / Reuters/ REUTERS
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Schulhof von Fudai: Nur wenig Wasser strömte über die Schutzmauer, es hinterließ örtlich Ablagerungen - Schüler entfernen sie. Dass sie noch leben, verdanken sie der Sturheit ihres ehemaligen Bürgermeisters Kotaku Wamura.

Foto: Hiro Komae/ AP
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