Rettender Wall Abprallende Tsunamis
Schutt vor der Mauer: Das Bauwerk rettete die Bewohner von Fudai, davor haben die Riesenwellen Schutt hinterlassen.
Fluttor: Das gigantische 16 Meter hohe Bauwerk kostete rund 25 Millionen Euro.
Umstrittenes Gigantenprojekt: Die Bewohner von Fudai bezweifelten, dass die Mauer so hoch sein müsste - Nachbarorte hatten schließlich niedrigere Schutzkonstruktionen.
Tsunami-Schutt: Vor der Mauer haben die Tsunamis alles fortgerissen. Im Hintergrund ist die rettende Mauer zu sehen.
Der heutige Bürgermeister von Fudai: Auch Hiroshi Fukawatari hatte bezweifelt, dass das gigantische Bauwerk nötig gewesen war. Sein Vorgänger, Kotaku Wamura, setzte die Tsunami-Mauer durch.
Zerbrochene Brücke: Der 16-Meter-Wall jedoch hielt stand. Er war das Lebenswerk des langjährigen Bürgermeisters von Fudai, Kotaku Wamura.
Aufwändige Konstruktion: Eingefügt in die Tsunami-Mauer ist ein Fluttor, durch das der Fluss fließt. Es wurde nach dem Seebeben am 11. März umgehend geschlossen - die Tsunamis prallten ab.
Zerstörter Hafen von Fudai: Der Hafen liegt vor der Mauer - eine Schule direkt hinter dem Schutzwall sieht heute genauso aus wie vor den Tsunamis.
Schulhof von Fudai: Nur wenig Wasser strömte über die Schutzmauer, es hinterließ örtlich Ablagerungen - Schüler entfernen sie. Dass sie noch leben, verdanken sie der Sturheit ihres ehemaligen Bürgermeisters Kotaku Wamura.