Revival des DDR-Chic Mode Marke Eigenbau
Kleidung "von drüben": Die ARD-Mini-Serie "Weissensee", die zwei Familiengeschichten aus dem Ost-Berlin der achtziger Jahre erzählt,...
...räumt mit so manchem Mode-Vorurteil auf. Die Serie zeigt, dass in der DDR nicht alles grau in grau war. Die farbenfrohe Jacke von "Weissensee"-Hauptdarstellerin Hannah Herzsprung in diesem Bild ist ein guter Beweis.
Chic aus der Welt auf der anderen Seite der Mauer: Bücher über die Mode der DDR haben derzeit Hochkonjunktur, unter anderem "Das große DDR Mode Buch" aus dem Eulenspiegel-Verlag.
Der heutige Trend geht zu "Do it yourself", ganz wie zu DDR-Zeiten: Es gab keine Frau ohne Nähmaschine, aus alter Bettwäsche wurde schon mal ein Dirndl, aus dem alten Kittel ein Bikini.
Ausschnitt aus einem Bildband: "Original DDR-Schick zum Ausschneiden und Anziehen" bietet dieses Buch, das die Selbermach-Mode des Sozialismus ebenso zum Thema macht...
...wie dieser Band "Pramo, Konsum, Exquisit", der die Marken der DDR präsentiert.
Ostdeutsches Frauenmagazin "Sibylle": die "'Brigitte' des Ostens"
Was heute als Vintage gilt und als Zeichen der Individualisierung, war in der DDR eine modische Überlebenstaktik.
Bildband "Chic im Osten": Mauerfallnostalgie alleine kann die Präsenz des Themas nicht erklären, wohl eher das, wofür die Mode aus der DDR steht - Authentizität.
Die ARD-Serie "Weissensee" will die Zeit originalgetreu abbilden, und dazu gehört auch die Kleidung, die häufig selbstgeschneidert war (im Bild: Hannah Herzsprung und Florian Lukas).
Szene aus "Weissensee": Kostümbildnerin Monika Hinz kennt sich aus mit historischen Stoffen, im wahrsten Sinne - sie hat bereits für zahlreiche Produktionen zum Teil preisgekrönt frühere Mode wiederbelebt.