Rheinfahrt auf einem Frachtschiff - DER SPIEGEL
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Rheinfahrt auf einem Frachtschiff Schrott sei dank

Das Gasometer, viele weidende Kühe und mittelalterliche Burgen: Der Rhein ist beschaulich, pittoresk und fast mediterran schön. Während einer Fahrt mit der "MS Michaela" lernen Gäste auch den Alltag einer Binnenschiffer-Familie kennen - vor sich 3611 Tonnen Schrott.
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Bootshund Aaron: Der weiße Malteser ist überall an Bord der "MS Michaela" - er und der Gast an Bord können die Schönheit des Rheins genießen.

Foto: Bernd Ellerbrock
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Binnenschiffer Christian Pawliczek: Die Autos werden noch mal umgestellt - die Brücken können sehr tief sein.

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Urlaubsstimmung auf dem Achterdeck: Mit an Bord sind die Familie von Schiffseigner Pawliczek und drei Bootsleute.

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Abendstimmung mit "MS Michaela": Am Niederrhein ist es mit seinen vielen Sandbänken am Ufer, weidenden Kühen und fröhlichen Paddlern beschaulich.

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Mittelrhein: Die Loreley, Weinbau, Fachwerkstädtchen und mittelalterliche Burgen säumen die Ufer.

Foto: Bernd Ellerbrock
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Rhein-Herne-Kanal: Vor hundert Jahren eröffnet, war der Kanal eine wichtige Verkehrsader für die boomende Montanwirtschaft des Ruhrgebiets. Heute begleiten sattes Ufergrün, Marinas für Sportboote, Radwege und Kunstwerke am "Kulturkanal" die Fahrt durch den Pott.

Foto: Bernd Ellerbrock
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Bunkern in voller Fahrt: Sinkende Frachtraten, Überkapazitäten und steigende Spritkosten - die Seefahrtskrise betrifft auch die Binnenschiffer.

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Einfahrt in Schleuse: 18 Stunden am Tag steht Pawliczek am Steuer seines Schiffes. Überzieht er, muss er Strafe zahlen.

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Kinderspielplatz auf dem Rhein: Mitten auf dem großen Fluss fahren die Söhne und die Tochter des Schiffers im leeren Rumpf Scateboard, spielen Fußball und malen mit bunter Kreide Bilder an die Stahlhaut.

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Bootsmann Marek: Drei Helfer hat Pawliczek an Bord. Nach dem Laden des Schrotts in Rotterdam muss der gesamte 171 Meter lange Schubverband gesäubert werden.

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Schrottverladung in Rotterdam: Vom Schüttgutfrachter "Hanseatic Scout" werden 3611 Tonnen Altmetall übernommen.

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Schrott trifft Container: Christian kennt jede Brücke, jeden Hafen, jede Fähre, jede Strömung, jede Buhne auf dem Rhein und den Kanälen.

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Fahrt zu Berg: Rheinaufwärts sind die Frachter um einiges langsamer. Überholmanöver dauern eine Ewigkeit.

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3611 Tonnen Schrott: Ab Rotterdam geht es die 700 Kilometer wieder "bergauf".

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Sommerfreuden am Bug: Mit der Ladung an Bord liegt das Schiff tief - um an den Bug zu kommen, ist eine Wasserwanderung nötig.

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