Rhonegletscher Kampf gegen die Schmelze
Am Rhonegletscher im Schweizer Kanton Wallis: Das Eis ist mit Vlies abgedeckt, um es vor der Sonneneinstrahlung zu schützen.
Die Erderwärmung sorgt für dramatische Veränderungen in den Alpen. Am Rhonegletscher ist ein See aus Schmelzwasser entstanden.
Wegen des Klimawandels könnte der Gletscher bis zum Jahr 2100 fast vollständig verschwunden sein, fürchten Wissenschaftler.
Ein junger Steinbock steht vor dem teils mit Planen abgedecktem Gletscher.
Aufnahme aus dem Juli 2015: Schon im Vorjahr wurde das Eis mit Vlies zugedeckt. Dank der Decken konnte bislang auch die Eishöhle während der Sommermonate geöffnet bleiben, die seit 1870 jedes Jahr ins Eis geschlagen wird.
Zugspitze (Juni 2010): Auch das Eis auf Deutschlands höchstem Berg hat schon einen Sommerhut bekommen.
Arbeiter decken am 23.06.2010 auf der Zugspitze bei Garmisch-Partenkirchen (Oberbayern) den Gletscher ab.
Die Bayerische Zugspitzbahn lässt den Schneefernergletscher schon seit Jahren mit Matten und Lastwagenplanen abdecken. Das Abdecken mit heller Folie, die das Licht reflektiert, gilt als effektive Strategie - so lässt sich die Schmelze Schätzungen zufolge um rund 80 Prozent reduzieren.