Biwak 2 erreicht Retter in Riesenhöhle kommen schnell voran
Retter mit verunglücktem Höhlenforscher Johann Westhauser: Laut Bergwacht haben die Einsatzkräfte in der Riesending-Schachthöhle bereits das Biwak 2 in rund 500 Metern Tiefe erreicht.
Helfer in der Riesenhöhle: Bislang sind die Einsatzkräfte deutlich schneller unterwegs als erwartet.
Am Montag hatte die Bergwacht erstmals Fotos von der Rettungsaktion im Inneren der Höhle veröffentlicht.
Westhauser wird in einer Spezialkonstruktion nach oben befördert, mit Muskelkraft ziehen die Helfer den Verunglückten in Richtung Tageslicht.
Gibt es jetzt keine unvorhergesehenen Probleme mehr, könnte die Rettung des Verletzten am Donnerstag oder Freitag abgeschlossen werden.
Internationale Teams hatten die Steilwand für den Aufstieg vorbereitet. Dennoch verlangt die Mission den Rettern alles ab. Deshalb wechselt die Rettungsmannschaft nach jedem Abschnitt.
Riesending bei Marktschellenberg: Selbst erfahrene Kletterer brauchen für den Weg aus der tiefsten Höhle Deutschlands ins Freie rund zwölf Stunden.