Rihanna - DER SPIEGEL
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Rihanna Wenn Pop politisch wird

Rihanna begann ihre Karriere als systemkonformer Popstar - und wurde zur politischen Künstlerin, die sich gegen das weiße Patriarchat in den USA positioniert.
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Rihannas Jugend war geprägt von postkolonialen Traumata und institutionellem Rassismus - in der Schule wird sie für ihre helle Hautfarbe gemobbt.

Foto: Christopher Polk / Coachella / Getty Images
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Rihanna bei den Brit Awards 2016: Das Bewusstsein für die eigenen Lebensumstände begann in ihre Kunst einzufließen, als sie sich mit der US-Musikindustrie auseinandersetzen musste.

Foto: Andrew Cowie/ picture alliance / dpa
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In einem Interview beschrieb Rihanna 2015 ihre Erfahrungen im Musikbusiness: "Jeder ist einverstanden mit einer jungen schwarzen Frau, die singt, tanzt, Party macht und gut aussieht. Aber wenn die Zeit zum Verhandeln kommt, wenn ein Geschäft abgeschlossen werden soll, dann wird sie plötzlich auf ihr Schwarzsein aufmerksam gemacht."

Foto: © Mario Anzuoni / Reuters
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Konkret wird ihre neue Haltung erstmals bei ihrer Single "Pour It Up" aus dem Jahr 2013: Das zugehörige Video wird kontrovers diskutiert, dabei verarbeitet es künstlerisch eine sexuelle Selbstermächtigung.

Foto: Universal Music
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?