Wasserstoffauto Riversimple Rasa Alles auf Anfang
Das Brennstoffzellenauto der walisischen Firma Riversimple mit spektakulären Flügeltüren und einem extremen Leichtbaukonzept soll der Wasserstofftechnologie in Großbritannien, nun ja, Flügel verleihen.
Das Design stammt vom bekannten Autodesigner Chris Reitz, der untern anderem auch das Retromodell Fiat 500 in Form brachte.
Im Heck sitzt der Tank für eineinhalb Kilogramm Wasserstoff, unter der Frontpartie ist die Brennstoffzelle untergebracht. Der Antrieb erfolgt über vier Radnabenmotoren.
Hugo Spowers, Ingenieur mit Oxford-Abschluss, entwickelte zunächst Rennwagen, ehe er sich Fahrzeugen mit alternativen Antrieben zuwandte und die Firma Riversimple gründete.
Hochvolt-Elektronik: Eine komplexe Technik sorgt für ein möglichst effizientes und umweltschonendes Vorankommen des Riversimple Rasa.
Der Blick in den Innenraum des Zweisitzers zeigt ein modernes, aufgeräumtes und zugleich minimalistisches Interieur - wie man sich die Zukunft des Autos eben vorstellt.
Die Crux vieler Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ist das Bestreben, sie möglichst wie normale Fahrzeuge auszustatten. Der Rasa geht da einen anderen, minimalistischeren Weg.
Sieht ungewöhnlich aus, doch spätestens beim zweiten Blick beginnt das Design zu wirken - und zwar anziehend.
Um die Wasserstoffmobilität attraktiv zu machen, bietet Riversimple ein All-inclusive-Leasing an, das monatlich umgerechnet etwa 650 Euro kosten soll.
Die ersten zwanzig Modelle sollen in diesem und im nächsten Jahr gebaut und an Testkunden ausgeliefert werden. Ab 2018 soll die Serienproduktion beginnen.