Roadkill-Eater Arthur Boyt und die tierischen Verkehrstoten
Wenn Arthur Boyt aus Cornwall Auto fährt, ist sein Blick vor allem auf den Straßenrand gerichtet. Denn dort findet er jene Delikatessen, von denen er sich seit einem halben Jahrhundert ernährt.
"Roadkill" ist die englische Bezeichnung für Tiere, die auf Straßen totgefahren werden und verenden. Boyt (hier mit einem Iltis) sammelt sie auf - und verspeist sie.
In seiner Kühltruhe bewahrt Boyt seine Fundstücke auf ¿ darunter auch Bussarde und Blindschleichen.
Einige überwiegend unversehrte Tiere stopft der Mann aus Cornwall auch aus.
Dachs schmeckt laut Boyt am besten, wenn man ihn mit Kopf schmort, etwa fünf Stunden lang, mit Gewürzen und frischen Kräutern ("rot und delikat, intensiver Wildgeschmack mit Moschusnote").
"Wenn du es probieren würdest, würde es dir vermutlich gefallen", antwortet Boyt all jenen, die es beim Anblick solcher Gerichte schüttelt.
Boyts Lieblingsspeise ist nicht Igel, sondern Hund. Laut eigener Aussage hat der Rentner bereits zwei Lurcher und einen Labrador gegessen. ¿Rund und süßlich¿ schmeckten die, ein wenig wie Lamm.