Rob Spence: Der ultimative Zeuge - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Rob Spence Der ultimative Zeuge

Rob Spence hat nur ein Auge, das zweite will er durch eine Kamera ersetzen lassen, die in seine leere Augenhöhle eingesetzt werden soll. Seinem Umfeld ist das unheimlich - und gerade das inspiriert den Dokumentarfilmer: Er plant einen Film über die Angst, beobachtet zu werden.
1 / 4

Minituarisierung macht's möglich: Rob Spence zeigt die Bauteile, die in ein Glasauge verbaut werden müssten, um dieses zur Kamera zu machen. Spence würde damit ...

Foto: AP
2 / 4

... zum ultimativen Beobachter und Zeugen: Heimlicher könnte man kaum filmen, das Konzept der versteckten Kamera wäre auf die Spitze getrieben. Spence nennt das Ganze sein "Projekt EyeBorg" ...

Foto: AP
3 / 4

... und hofft, dem Genre des Dokumentarfilms damit neue Impulse geben zu können. Die Technik ist da: In Brüssel zeigte Spence den Prototypen eines künstlichen Auges, das schon bald zur funktionierenden Kamera ausgebaut sein könnte. Sein persönliches Umfeld ist von der Aussicht, potentiell jederzeit gefilmt zu werden, wenig begeistert.

Foto: REUTERS
4 / 4

Doch genau darum geht es dem Dokumentarfilmer: das für ihn naheliegendste Projekt ist ein Film über die Ängste vor allgegenwärtiger Überwachung.

Foto: AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?