Robert Louis-Dreyfus - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Der Geldgeber hinter den Kulissen

Bei ihm liefen die Fäden des WM-Deals um das Turnier 2006 zusammen. Robert Louis-Dreyfus gilt als Finanzier der schwarzen Kasse des DFB. Nicht das einzige Mal, dass der ehemalige Adidas-Chef in die Schlagzeilen kam.
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Eine schillernde Figur, ein Nonkonformist in der Chefetage, einer, der sich um Regeln nicht so sehr schert: Robert Louis-Dreyfus war in den Neunzigerjahren eine zentrale Figur im Fußball-Business.

Foto: PASCAL PAVANI/ AFP
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Als er im Juli 2009 im Alter von 63 Jahren starb, wurde ihm vor allem bei Olympique Marseille gedankt. Als Anteilseigner wollte er den Klub zum FC Bayern des Südens machen. Das ist ihm allerdings nicht gelungen.

Foto: © Philippe Laurenson / Reuters/ REUTERS
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Zuvor hatte er fast zehn Jahre lang den Adidas-Konzern geleitet - und kräftig entstaubt. Er machte den Sportartikelhersteller zu der Weltmarke von heute.

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Das ältliche Image der Adidas-Produkte wurde unter ihm verändert. Gleichzeitig kümmerte sich um die Netzwerke im Fußball - wie man heute weiß, auch mit viel Geld.

Foto: imago
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Aus dieser Zeit stammt die enge Beziehung zu Uli Hoeneß. Adidas und der FC Bayern bekräftigten ihre Partnerschaft, und Hoeneß und Louis-Dreyfus kamen sich auch privat näher. Adidas und Bayern - das hält bis heute: Der Adidas-Vorstandschef Herbert Hainer sitzt im Aufsichtsrat der Münchner.

Foto: Daniel Karmann/ dpa
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Seit dem Tod des Managers 2009 verwaltet seine Witwe Margarita Louis-Dreyfus das Erbe ihres Mannes und hat seinen Konzern fest im Griff.

Foto: ASSOCIATED PRESS
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Die gebürtige Russin führt zudem seit Jahren Olympique Marseille als Präsidentin und pflegt enge Kontakte in höchste Kreise in Frankreich - wie hier zum ehemaligen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy (links).

Foto: REGIS DUVIGNAU/ REUTERS
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