Robin Eley Plastic Paintings - DER SPIEGEL
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Robin Eley Falsche Fotos

Er malt Menschen, die in Plastik oder Folien gehüllt sind, seine sehr realistischen Gemälde wirken wie Fotos. Will Robin Eley uns als Betrachter täuschen und austricksen? Nein, sagt der Australier - und erklärt im Interview, was seine plastic paintings mit Religion und Isolation zu tun haben.
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"Veneration": Voller "Ehrfurcht" stemmt ein Mann einen Globus. Für das fotorealistische Bild hat der australische Künstler Robin Eley nach eigenen Angaben mehr als 500 Stunden gebraucht.

Foto: Robin Eley
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"Recessional": Das sogenannte plastic painting ist das Markenzeichen des 35-jährigen Eley, der in London geboren wurde und nun in Adelaide wohnt.

Foto: Robin Eley
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"Devotion": Schon seit einiger Zeit kursieren Videos über seine Arbeit auf YouTube. Eleys Absicht dahinter: Die Menschen sollen seine Arbeit verstehen, indem sie den Malprozess beobachten.

Foto: Robin Eley
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"Dark Matter": Die Idee, mit Plastik und Folien zu arbeiten, kam Eley, als er sich über seine eigene emotionale Isolation Gedanken gemacht hat.

Foto: Robin Eley
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"Immersion": Seine Bilder sind im Titel und in der Umsetzung religiös angehaucht - Eley möchte zeigen, dass wir die falschen Dinge "quasi-spirituell vergöttern."

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"Immaculate": Ob Hyperrealismus, Fotorealismus oder Zeitgenössischer Realismus - Eley ordnet seine Kunst ungern einer Stilrichtung zu.

Foto: Robin Eley
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"Celestial": Eley hat kürzlich in Adelaide, Australien, ausgestellt. Titel der Schau: "Vergötterung".

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"Graven": "Das Licht ist künstlich, das Material synthetisch. Die Welt, wie ich sie zeichne, ist falsch."

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Processional: Die Bilder, die Eley zeichnet, sehen aus wie Fotos. Der Künstler möchte den Betrachter damit allerdings nicht austricksen. Er möchte ihn an das Bild fesseln.

Foto: Robin Eley
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?