Bee-Gees-Sänger Robin Gibb stirbt im Alter von 62
Die Bee Gees: Maurice, Robin und Barry Gibb. Robin ist nun im Alter von 62 Jahren einem Krebsleiden erlegen. Legendär wurde die Band mit dem Soundtrack zu dem Film "Saturday Night Fever" mit John Travolta. Die Bee Gees verkauften über 200 Millionen Platten.
Von der Krankheit gezeichnet war der Bee-Gees-Sänger Robin Gibb schon lange. Hier ist er bei einam Auftritt in Monte Carlo im Jahr 2010 zu sehen.
Sie verkünde den Tod des Sängers mit "großer Trauer", teilte Gibbs Familie mit.
Mit seinen Brüdern Maurice und Barry bildete Gibb die Popband Bee Gees. Ende der sechziger und in den siebziger Jahren eroberten sie mit Titeln wie "Stayin' Alive" und "How Deep Is Your Love" weltweit die Charts.
Gibb selbst hatte auf seiner Website mitgeteilt, schwer erkrankt zu sein. Anfang des Jahres glaubte er voller Hoffnung an seine Genesung.
Maurice, Robin und Barry Gibb bei einem Konzertauftritt in Miami 1979: Für den Mainstream waren die Bee Gees das glatt glänzende Bild von Disco.
In der zweiten Hälfte der Siebziger wurde alles, was sie anfassten, zu Gold. Alles? Nun ja, der Film "Sgt. Pepper's Lonely Hear Club Band" über das Beatles-Album mit Peter Frampton und George Burns (2. und 3. v. l.) floppte kolossal.
Die Bee Gees als Rockband: 1967, als die Gibb-Brüder gerade frisch nach England zurückgekehrt waren, gehörten zur Bandbesetzung auch noch der Schlagzeuger Colin Peterson und der Gitarrist Vince Melouney (hintere Reihe, 1. und 2. v. l.).
Robin Gibb auf Solo-Ausflug: 1969 verließ er die Band, hatte einen Hit mit "Saved By The Bell", kehrte aber bald reumütig in die Familienformation zurück.
Mit brüchiger Stimme den schwermütigen Teenager verkörpert: Robin Gibb in den prä-Disco-Tagen