Rock-Quiz - DER SPIEGEL
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Rock-Quiz Akkorde für die Ewigkeit

Da-da-dahhh! Dada-dadah! Für Sie ist das keine seltsame Buchstabenkombination, sondern das Gitarrenriff von "Smoke On The Water"? Dann sind Sie hier richtig! Raten Sie sich durch das SPIEGEL ONLINE-Quiz der größten Riffs der Rockgeschichte - und erfahren Sie die wilden Geschichten dahinter. Von Benjamin Maack
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Frage 1 von 15: Drei Bands, deren Register an unvergesslichen Rockriffs so lang sind wie die Haare all ihrer mähneschüttelnden Fans zusammengenommen. Von welchen Meistern des Metal stammt dieses Riff?

Däng-däng-dähdähdäng! Dädödädödäh-dähdäh-dängdäng!

"Enter Sandman" von Metallica

"Iron Man" von Black Sabbath

"Highway To Hell" von AC/DC

Foto: dpa, Getty Images
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Arrrrgh! Leider falsch: Aber wussten Sie, dass gleich zwei andere Bands Metallica vorwerfen, die eingängige Melodie von "Enter Sandman" von ihnen geklaut zu haben? Als Metallica 1991 ihren Hit auf dem "Schwarzen Album" veröffentlichten, gab es bereits zwei andere Metalsongs mit ähnlich klingenden Riffs: "Get Stoned" von der finnischen Band Stone (1988) und "Tapping Into The Emotional Void" von der kalifornischen Band Excel (1989).

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AC/DC: Sorry, das ist falsch. "Highway To Hell", 1979 auf dem gleichnamigen Album erschienen, geht doch so: Dadada dadada dadada-da-da-da-dada. Bestimmt liegen Sie bei der nächsten Frage richtig.

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Foto: Dave Hogan/ Getty Images
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Frage 2 von 15: Liebe und Verlangen müssen nicht immer als sanfte Melodie mit Schmacht-Lyrik ihren Weg in die Musik finden. Sie haben auch einige der schmissigsten Riffs in der Rockgeschichte inspiriert. Welches der drei sexy Stücke geht so?

Dadada-dada! Dadada-dada! Dadada-dada! Dadada-dada!

"Foxy Lady" von Jimi Hendrix

"You Really Got Me" von The Kinks

"My Sharona" von The Knack

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Verfuchst und zugenäht - leider falsch! "Foxy Lady" von Hendrix' Debüt "Are You Experienced" würde wohl eher so aussehen: Deydeydah! Dedeydeydah! Dedeydeydah! Dededadah! Der abseits der Bühne eher schüchterne Hendrix übrigens erwähnte damals in Interviews, dass er selbst sich nie trauen würde, ein Mädchen auf so offensive Weise ("You know you're a cute little heartbreaker") anzubaggern.

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Leider ist es nicht "Sharona". Eine spannende Geschichte steckt hinter diesem Song mit dem eingängigen Riff trotzdem: Denn das Girl im Lied gab es wirklich. Doug Fieger, der Lead-Sänger und Gitarrist, traf das 17-jährige Mädchen Mitte der siebziger Jahre - und verliebte sich sofort. Sharona inspirierte ihn zu einer ganzen Reihe von Songs (daher auch die Zeile "ooh you make my motor run"), darunter "My Sharona". Auf der Hitsingle ist die schöne Muse selbstverständlich persönlich abgebildet. Heute ist Sharona Immobilienmaklerin in Los Angeles. Spezialgebiet: Promi-Villen.

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Frage 3 von 15: Das Leben als Teenager kann eine ziemlich schockierende Erfahrung sein - und eine grandiose Inspiration zu Rock- und Grunge-Hymnen! Aber welcher der drei Songs geht so?

Dangdadang-diggedigge-dangdang! Dadangdadang-diggedigge-dangdang!

"Smells Like Teen Spirit" von Nirvana

"Schools Out" von Alice Cooper

"Jeremy" von Pearl Jam

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Leider falsch. Die Entstehungsgeschichte des Songs ist trotzdem hübsch: "Was sind die besten drei Minuten deines bisherigen Lebens", wurde Alice Cooper einmal gefragt. Die gäbe es gleich zweimal jedes Jahr, antwortete der junge Rocker damals: Weihnachten kurz bevor die Geschenke geöffnet werden und die letzten drei Minuten in der Schule, bevor die Sommerferien anfangen - und dachte bei sich: "Wenn ich dieses Gefühl in einem Song einfangen könnte, wäre das bestimmt ein riesiger Hit." 1972 gelang es ihm mit "Schools Out".

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Das ist leider nicht richtig: Aber wussten Sie, dass das Lied über den vernachlässigten Jeremy von einem realen Ereignis inspiriert wurde? Am 8. Januar 1991 hatte der Schüler Jeremy Wade Delle an der Richardson Highschool in Dallas, Texas vor versammelter Klasse mit einem Kopfschuss Selbstmord begangen. Einige Tage später las Pearl-Jam-Sänger Eddie Vedder einen Zeitungsartikel über die Tragödie - und schrieb "Jeremy".

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Frage 4 von 15: Manchmal beeindruckt ein Riff nicht nur durch einen eingängigen Rhythmus, sondern auch noch durch eine unwiderstehliche Melodie. Zum Beispiel diese drei unvergessenen Hits. Aber welcher von ihnen geht so?

Dädl-lädl-lädl-läää! Deydeydeydeydäää!

"Jessica" von The Allman Brothers

"Layla" von Derek and the Dominoes

"Johnny B. Goode" von Chuck Berry

Foto: AP, Getty Images
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Neee, der einzige Instrumentalsong in unserer Reihe der legendärsten Rockriffs ist nicht die richtige Antwort: Namenspate für "Jessica" war übrigens die Tochter des Gitarristen Dickey Betts.

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Leider falsch: Trotzdem ist und bleibt "Johnny B. Goode" von 1958 wohl der Song mit dem bekanntesten Intro-Riff der Rockgeschichte - auch wenn Chuck Berry es sich streng genommen nicht selbst ausgedacht hat. Schon 1946 eröffnete der Jazz-Gitarrist Carl Hogan den Louis-Jordan-Song "Ain't That Just Like A Woman" mit haargenau derselben Tonfolge.

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Frage 5 von 15: Schneidende Keyboardklänge und entrücktes Pfeifen sind in der Regel nicht ohne Grund verpönt im Rockbusiness. Doch auch so können Riffs entstehen, die man nie wieder vergisst. Nur welches von diesen dreien klingt so?

Dä! Dä! Dä! Dä! Dädääädä! Dädääduuduuu!

"The Final Countdown" von Europe

"Wind Of Change" von The Scorpions

"Jump" von Van Halen

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Leider nicht richtig: Mitten ins Herz traf der Scorpions-Hit mit der eindringlich gepfiffenen Melodie dennoch. Klaus Meine schrieb ihn 1989 beeindruckt vom Fall der Mauer und dem sich ankündigenden Ende des Kalten Krieges. Der Song brachte der Band nicht nur eine Einladung von Gorbatschow in den Kreml ein, "Wind Of Change" wurde zur weltweit erfolgreichsten Single des Jahres 1991. Vielleicht ja nur, weil Meine drauf gepfiffen hat.

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Falsch! "The Final Countdown" geht doch so: Dadadadaaa! Dadadadadaaa! Und natürlich hat sich Gitarrist John Norum am Anfang mit Händen und Füßen gegen die Keyboard-Passage gewehrt, die Sänger Joey Tempest 1985 anschleppte: "Das ist völlig bekloppt. Das können wir auf keinen Fall benutzen", befand Norum, bekennt aber heute: "Zum Glück haben die anderen nicht auf mich gehört."

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Frage 6 von 15: Hach ja, die Liebe! Schlachten wurden für sie geschlagen - aber auch Gitarrensaiten. Die Faustregel bei Letzterem: eine ganze Menge Liebe führt zu einem ganz schön guten Rockriff. Aber erkennen sie dieses hier?

Dädäh-dädäh-däh-digge-dä-digge-dä! Dädäh-dädäh-däh-digge-dä-digge-dä!

"Sunshine Of Your Love" von Cream

"I Believe In A Thing Called Love" von The Darkness

"Whole Lotta Love" von Led Zeppelin

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Leider falsch. Der Superhit der Supergroup Cream hätte ganz klar so ausgesehen: Döödöödöödö! Dö-dö-dö-dö-diuuuu-do!

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Das stimmt leider nicht: Trotzdem ist "I Believe In A Thing Called Love" von 2003 der jüngste Klassiker der Glamrock-Geschichte.

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Frage 7 von 15: Nach all den Abrockstücken kommen wir zur Halbzeit unseres Quiz' zu den Engtanz-Nummern unter den Riff-Legenden. Erkennen Sie dieses hier?

Dingdudah-didingdah dududududuu-dingdah-dudingdah.

"Wish You Were Here" von Pink Floyd

"Under The Bridge" von Red Hot Chili Peppers

"Stairway To Heaven" von Led Zeppelin

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Wir wünschten, das wäre richtig. Ist es aber nicht. Die Geschichte hinter dem Song ist dennoch eine der tragischsten der Musikgeschichte: Juni 1975, Pink Floyd arbeiten gerade an einem neuen Album, da betritt ein glatzköpfiger Mann die Abbey Road Studios. Zuerst hält die Band ihn für einen Mitarbeiter der Plattenfirma. Doch auf den zweiten Blick entpuppt er sich als Syd Barrett, Pink Floyds Mastermind der Anfangsjahre. Weil Barrett es mit den Drogen übertrieben und auf Konzerten Songtexte und Akkordfolgen vergessen hatte, bis er irgendwann gar nicht mehr auftauchte, zog die Band schließlich Konsequenzen und warf ihn raus. Nun, sechs Jahre später, steht der völlig verwirrte Barrett in der Tür und bietet seine Dienste als Songschreiber an. Die Band schickt ihn fort und Roger Waters schreibt, tief bewegt von dem Zusammentreffen, den Song "Wish You Were Here" - einen wehmütigen Gruß an seinen Freund aus Anfangstagen.

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Leider falsch: Doch von diesen drei Klassikern war "Stairway To Heaven" der größte Erfolg. Die rund achtminütige Rock-Hymne wurde allein in den USA bis heute über drei Millionen Mal im Radio gespielt. Das macht unterm Strich über 45 Jahre reine Spielzeit.

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Frage 8 von 15: Nicht immer sind es die hochkomplexen Endlos-Rocknummern von Gitarrengöttern, die ein herausragendes Riff hergeben. Manchmal braucht es nur eine handvoll Akkorde wie bei diesen drei Songs. Aber welcher klingt so?

Dongdongdongdong-dongdongdongdong-dongdongdongdong. Daaa! Daaa!

"Arnarchy In The U.K." von Sex Pistols

"Blitzkrieg Bop" von Ramones

"Nutbush City Limits" von Ike & Tina Turner

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Johnny und Joey Ramone: Hey! Ho! Leider no. Falsche Antwort. Aber wussten Sie, dass der bekannteste Ramones-Song zuerst "Animal Hop" hieß?

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Leider falsch! Der Song über Tina Turners Heimatstädtchen geht eher so: Da-da-da-da da-da-da-da.

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Frage 9 von 15: Auch die drei bekanntesten "The"-Bands der Poprock-Geschichte hatten legendäre Riffs. Wer spielte dieses hier?

Dong-dodododadaaa! Dadaaa! Dadada! Dong-dodododadaaa! Dadaaa! Dadada!

"Day Tripper" von The Beatles

"Satisfaction" von The Rolling Stones

"Break On Through" von The Doors

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Leider falsch. Aber, wo wir gerade dabei sind: Auf das Riff und die Titelzeile für das Lied kam Stones-Gitarrist Keith Richards praktisch im Schlaf. Er schreckte mitten in der Nacht hoch, nahm Riff und Zeile mit einem Rekorder auf, der neben seinem Bett stand - und schlief sofort wieder ein. Auf dem Tonband waren dann laut Richards auch "zwei Minuten 'Satisfaction' und 40 Minuten lang mein Schnarchen" zu hören.

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Nee, falsch. Das Doors-Riff geht eher so: Du! Du! Duu! Dudu-du-duduu!

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Frage 10 von 15: Eingängig sind alle drei Riffs. Aber beamt uns dieses hier in die USA, nach Alabama oder in die Paradiesstadt?

Diggdi-didl! Didiggdi-didl! Didiggdiduh-didldidldidldu!

"Paradise City" von Guns'n'Roses

"Born In The USA" von Bruce Springsteen

"Sweet Home Alabama" von Lynyrd Skynyrd

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Stimmt nicht!: Aber wussten sie, was Guns'n'Roses-Gitarrist Slash beim ersten Spielen des Liedes auf die Zeile "Take me down to the Paradise City" reimte? "Where the girls are fat and they got big titties." Doch die anderen Bandmitglieder wollten lieber einen radiotauglichen Text - so entstand die Zeile "Where the grass is green and the girls are pretty".

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Leider falsch: Springsteens Song von 1984 wird bis heute von vielen Konservativen als patriotische Hymne auf die USA als Land der unbegrenzten Möglichkeiten missverstanden. Tatsächlich ist es ein Lied über das Sterben im Vietnam-Krieg und die Probleme, mit denen die Überlebenden dieses Krieges nach ihrer Rückkehr zu kämpfen hatten.

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Frage 11 von 15: Drei Jahrzehnte, drei Songs über Tod und Töten. Aber welcher klingt so?

Dada! Dahadah! Da-da-da! Dada! Dahadah! Da-da-da!

"Killing In The Name Of" von Rage Against The Machine

"(Don't Fear) The Reaper" von Blue Oyster Cult

"Sunday Bloody Sunday" von U2

Foto: AP, Getty Images, Reuters
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Leider falsch: "(Don't Fear) The Reaper" von 1976 klingt nun wirklich ganz anders.

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Nicht richtig: Der U2-Song über die Probleme in Nordirland gilt unter Kritikern übrigens als einer der besten Protestsongs aller Zeiten.

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Frage 12 von 15: Ein Lied muss keine 20 Jahre alt sein, um ein gutes Riff zu haben. Welcher dieser drei eher jüngeren Klassiker hört sich so an?

Dung-du-dududu-dung-dung.

"Loser" von Beck

"Wonderwall" von Oasis

"Seven Nation Army" von The White Stripes

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Loser! Das ist natürlich nicht richtig: Aber wussten Sie, dass Beck, bevor er aus Geldmangel 1991 in seine Heimatstadt Los Angeles zurückkehrte, einige Jahre als obdachloser Musiker in New York gelebt hat? 1991 nahm er auch "Loser" auf. Der Song wurde in nur sechseinhalb Stunden geschrieben, eingespielt und produziert.

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Oasis in England: Von wegen! Dieses Riff ist nicht "Wonderwall". Aber hinter dem Lied von 1995 steckt ein mittelschweres Beziehungsdrama, das damals durch die Medien ging: Noel Gallagher habe den Song für seine damalige Freundin Meg Matthews geschrieben, die er 1997 heiratete. Nach ihrer Trennung 2001 gestand der Oasis-Frontmann, das Lied handele gar nicht von seiner Ex. Es ginge viel mehr um einen imaginären Freund, "der kommt und dich vor dir selbst rettet". "Aber wie soll man seiner Mrs. erklären", ärgerte sich Gallagher in einem Interview, "dass das Lied nicht für sie ist, wenn sie eben das gerade in der Zeitung gelesen hat?"

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Frage 13 von 15: Obacht, jetzt wird's wild! Und? Welches Riff ist das?

Deydey! Dädädey! Dodeydey! Deydey!

"Born To Be Wild" von Steppenwolf

"Wild Thing" von The Troggs

"Walk On The Wild Side" von Lou Reed

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Falsch, aber halb so wild: Wussten Sie, dass "Born To Be Wild" den Genre-Begriff Heavy Metal inspiriert haben soll? In der zweiten Strophe wird der Donner eines Motorrads mit den Worten "heavy metal thunder" besungen. Dies ist das erste Mal überhaupt, dass der Begriff auf einer Schallplatte verwendet wird.

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Leider falsch. In "Walk On The Wild Side" steckt wirklich alles, womit Künstler in den siebziger Jahren für Aufregung sorgen konnten: Transsexuelle, Drogen, männliche Prostituierte, Oralsex und den Begriff "farbig" ("colored") für Afroamerikaner - nur das Riff, nach dem gefragt wurde, steckt nicht drin.

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Frage 14 von 15: Diese drei Songs wurden noch einmal um einiges erfolgreicher, als sie in den achtziger und neunziger Jahren als Soundtrack für die Werbespots einer bekannten Jeansmarke benutzt wurden. Erkennen Sie diesen Song?

Dungdung! Dudu-dungdung! Dudu-dungdung! Dudududududududududung!

"Should I Stay Or Should I Go" von The Clash

"I Heard It Through The Grapevine" von Marvin Gaye

"The Joker" von Steve Miller Band

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Bleiben Sie doch noch. Denn diese Antwort ist leider nicht richtig. Übrigens: Der Song war der einzige Nummer-Eins-Hit von The Clash - allerdings erst zehn Jahre nach seiner Veröffentlichung, nachdem er in der besagten Jeans-Reklame gelaufen war.

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"I Heard It Through The Grapevine" ist zwar einer der erfolgreichsten Songs des Motown-Labels. Doch das Riff geht anders: Das Lied wäre übrigens beinahe nicht veröffentlich worden. The Isley Brothers und The Miracles nahmen den Song auf. Doch Motown-Gründer Berry Gordon fand ihn "horrible". So landete die Version der Isley Brothers im Regal und auf dem Miracles-Album "Special Occasion". Doch erst Marvin Gayes Version wurde zum Evergreen - nachdem DJs aus dem ganzen Land Berry Gordon anflehten, den Song als Single aus Gayes Album "In The Groove" auszukoppeln.

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Frage 15 von 15: Rockbands flirten mit dem Funk? HipHop-Combos bitten Rocker für eine Kooperation ins Studio? Der King of Pop besteht auf einmal drauf, mal richtig abzurocken? Auch solche Experimente bringen mitunter legendäre Riffs hervor. Erkennen Sie dieses?

Donk-donk-donk. Dododoh-donkdodonk.

"Another One Bites The Dust" von Queen

"Walk This Way" von Aerosmith

"Beat It" von Michael Jackson

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Sie sind auf dem Holzweg. Diese Antwort ist falsch. Übrigens: Das Original von "Walk This Way" war schon 1975 ein Erfolg. Die heute bekanntere Version ist allerdings in Kooperation mit der Rap-Kombo Run DMC entstanden. Als sie an ihrem 1986 erschienen Album "Raising Hell" arbeiteten, spielte Starproduzent Rick Rubin ihnen "Walk This Way" vor - und musste den drei HipHop-Musikern erst einmal erklären, wer Aerosmith sind. Den fertigen Song mochten weder der Rapper Run noch sein Partner DMC. Ein Hit wurde er trotzdem.

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Leider falsch - geben Sie sich bitte trotzdem nicht geschlagen: Wussten Sie, was Michael Jackson und seinen Produzenten Quincy Jones zu dem Lied mit dem rauen Rockriff inspirierte? Jones verlangte von Jackson "einen Song wie 'My Sharona'. Eine schwarze Version einer kraftvollen Rock'n'Roll-Nummer." Und sein Schützling gab ihm genau das, was er wollte.

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Geschafft!: Sie haben sich erfolgreich durch unseren gesamten Rockriff-Dschungel gekämpft. Wenn Sie nicht ohnehin mit Leichtigkeit von einer richtigen Antwort zur nächsten navigiert sind, sollten Sie spätestens jetzt ein absoluter Rockriff-Experte sein.

Eine Frage haben wir trotzdem noch an Sie:

Haben wir ein wichtiges Riff vergessen? Oder eine spannende Anekdote zu einem der Songs? Diskutieren Sie mit den anderen Lesern in der Debatte!

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?