Betagte Musiklegenden Rockgötter im Rentenalter
Brian Johnson
Debüt in Schwarz: Das Album "Back in Black", mit dem er 1980 als Sänger bei der Rockband AC/DC einstieg, machte ihn auf einen Schlag zum Star: Bis heute steht es an Platz zwei der meistverkauften Platten der Musikgeschichte.
Interessen damals: Billard. Angeblich erschien Johnson, hier ganz links, sogar zu seinem ersten Vorsingen bei AC/DC mehr als eine Stunde zu spät, weil er mit den Roadies der Band eine Partie Poolbillard begonnen hatte.
Heute ist er...
...im Alter von 65 Jahren immer noch als Sänger bei AC/DC aktiv - auch wenn er 2009 ankündigte, er denke über den Ruhestand nach. Wenige Monate später schränkte er jedoch ein, er werde seine aktive Karriere erst beenden, wenn er körperlich nicht mehr in der Lage sei, ein ganzes Konzert durchzustehen.
Interessen heute: Musicals. Johnson gilt als großer Bewunderer der klassischen US-Musicals der vierziger und fünfziger Jahre aus der Feder von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein. Um dieser Leidenschaft zu frönen, plant der AC/DC-Sänger seit 2003 sogar ein eigenes Musical: "Helen of Troy", ein Stück über die griechische Sagengestalt Helena, Tochter des Zeus.
Alice Cooper
Oberstudiendirektor des Ekels: Er wurde in den siebziger Jahren nicht nur berühmt für Hits wie "School's Out" - sondern auch als Erfinder des "Shock Rock". Alice Cooper ließ bei seinen Konzerten gerne reichlich Kunstblut fließen, hackte Kinderpuppen Gliedmaßen ab oder zelebrierte Scheinhinrichtungen am Galgen.
Interessen damals: Auch abseits der Bühne war Cooper immer für Schock-Aktionen zu haben - etwa, als er eine Boa Constrictor im Marriott-Hotel in Knoxville, Tennessee, aussetzte. Prompt verschwand das Reptil durch die Toilette, kroch in den Rohrleitungen des Hauses umher und versetzte die Hotelangestellten zwei Wochen lang in Angst und Schrecken. Bis sie schließlich im WC des im Marriott residierenden Country-Sängers Charley Pride wieder zum Vorschein kam.
Heute ist er...
...noch immer quicklebendig und trotz seines Alters von 65 Jahren kaum von der Bühne wegzukriegen - auch wenn er dort mittlerweile nicht mehr nur mit Schlangen, sondern auch mit Krücken hantiert, wie diese Aufnahme von seinem Auftritt beim Jazz Festival Montreux von 2009 beweist.
Interessen heute: Golf. An sechs Tagen der Woche trainiert der Rockmusiker auf dem Platz. Der Sport, so behauptet Cooper, habe ihm geholfen, von seiner Alkoholsucht wegzukommen - er habe einfach eine Sucht durch eine andere ersetzt. Tatsächlich ist er so begeistert vom Golfen, dass er selbst seine 2007 veröffentlichte Autobiografie "Golf Monster: Mein Leben zwischen Golf und Rock'n'Roll" betitelte.
Iggy Pop
Nomen non est omen: Auch, wenn sein Künstlername auf "Pop" endet - James Newell Osterberg alias Iggy Pop gilt als Urvater des Punkrocks. Mit seiner Band The Stooges prägte der Sänger Ende der sechziger Jahre den krachigen, rohen Stil, der später typisch für die Punkmusik werden sollte.
Interessen damals: Publikumsbeschimpfung. Legendär ist bis heute der Auftritt im Michigan Palace in Detroit am 9. Februar 1974 - bei dem Iggy Pop das überwiegend aus Motorradfahrern bestehende Publikum so lange beleidigte, bis das Konzert in einer großen Schlägerei mit der Band endete. Selbst nach dem Konzert erhielten die Stooges noch Morddrohungen von der anwesenden Biker-Gang.
Heute ist er...
...noch immer keinem Biker-Mordanschlag zum Opfer gefallen - und mittlerweile stolze 65 Jahre alt. Trotz seines Alters ist er noch immer auf Konzertbühnen zu sehen - auch wenn Zuschauer sich inzwischen manchmal wünschen, er möge das T-Shirt doch einfach anbehalten. Immerhin - Energie zeigt er auf der Bühne noch immer, vielleicht sogar manchmal zu viel für sein Alter: Nach einem schweren Stage-Diving-Unfall im März 2010 hatte Pop angekündigt, künftig nicht mehr von der Bühne zu springen. Gehalten hat er sich daran allerdings nicht.
Interessen heute: Fernöstliche Entspannungsriten statt Party-Exzessen. Pop steht früh auf und beginnt den Tag stets mit Tai-Chi-Übungen, später am Tag sammelt er sich dann bei einer Teezeremonie.
Ozzy Osbourne
Bon appétit! Mit der Band Black Sabbath begründete er 1969 in Birmingham das Heavy-Metal-Genre. Der perfekte Soundtrack, um dem Establishment die Haare zu Berge stehen zu lassen. Spätestens nachdem Osbourne bei einem Konzert einer lebendigen Fledermaus den Kopf abgebissen hatte (die er für eine Attrappe gehalten hatte), galt er als das personifizierte Böse im Rockgeschäft.
Interessen damals: Alkohol und LSD - in rauen Mengen. Nicht selten geriet er dabei in Konflikt mit dem Gesetz, wie dieses Polizeifoto von 1984 belegt. Was damals im Rock'n'Roll-Geschäft eigentlich zum guten Ton gehörte, nahm jedoch bald ein solches Ausmaß an, dass seine Bandmitglieder Osbourne 1979 aus der Band warfen. Nach seinem Rauswurf schloss Osbourne sich monatelang in seinem Hotelzimmer ein und konsumierte noch mehr Drogen als zuvor.
Heute ist er...
...nach Jahrzehnten des Drogenmissbrauchs noch immer am Leben. Dass Osbourne angesichts seines Lebenswandels ein vergleichsweise biblisches Alter - mittlerweile 64 Jahre - erreichte, verblüffte selbst Wissenschaftler: Im Jahr 2010 analysierten Forscher des britischen Humangenom-Projektes "Knome" Osbournes Erbgut, um besser zu verstehen, wie er die jahrzehntelangen Exzesse überleben konnte.
Interessen heute: Malen. Vor allem Teufelsköpfe. 2010 erklärte der Rockmusiker dem BBC-Reporter Jamie Stangroom im Interview, eigentlich kritzele er nur so zur Entspannung vor sich hin - aber " wenn es eine Sache gibt, die ich gerne noch machen würde, bevor ich sterbe, wäre das, richtig malen zu lernen".
Paul Stanley
Star mit Sternenkind: Grell geschminkt, leicht bekleidet, hohe Plateauschuhe - so kennen und lieben Fans den Sänger und Gitarristen der Glam-Rock-Band Kiss, hier rechts im Bild. Seine Bühnenfigur, die stets Lippenstift und einen schwarzen Stern über dem rechten Auge trägt, entwickelte Stanley in den siebziger Jahren - und taufte sie "Starchild".
Interessen damals: Kunst. Bevor Stanley gemeinsam mit Bassist Gene Simmons Kiss gründete, machte er einen Abschluss an der renommierten New Yorker High School of Music and Art.
Heute ist er...
...immer noch mit Kiss unterwegs und im Studio - als mittlerweile 61-Jähriger. Doch inzwischen scheinen zumindest die Jahrzehnte auf Plateauschuhen ihren Tribut zu fordern: Seit 2004 musste er mehrere Operationen wegen Hüftschäden über sich ergehen lassen.
Interessen heute: Immer noch Kunst. Nach der Scheidung von seiner ersten Ehefrau im Jahr 2001 wandte Stanley sich wieder stärker der Malerei zu, um über die Trennung hinwegzukommen. Seit 2006 stellt er die Früchte seiner Arbeit auch aus und verkauft seine Gemälde.
Lemmy Kilmister
König der Backenbärte: Koteletten, Schnauzbart, zwei Knubbel an der Wange - Lemmy Kilmister ist bereits optisch eine prägnante Erscheinung. Als Bassist und Sänger der Band Motörhead fiel er seit 1975 vor allem mit seiner Reibeisenstimme und seinem verzerrten Bassspiel auf.
Interessen früher: Mädchen und Glücksspiel - und zwar bereits im Grundschulalter. Nach eigener Aussage brachte Kilmister nur deshalb eines Tages eine Gitarre - obwohl er gar nicht spielen konnte - mit zur Schule, weil Jungs mit Gitarren an der Schule immer von Mädchen umringt wurden. Und seinen Spitznamen "Lemmy" habe er damals bekommen, weil er seine Mitschüler immer mit dem Satz "Lemmy a quid till Friday!" (etwa: "Kannst du mir bis Freitag ne Mark leihen?") um Kleingeld für seine Spielautomatensucht angebettelt habe.
Heute ist er...
...trotz seiner ausgeprägten Liebe zu ungesunden (Alkohol) und seiner deutlichen Abneigung gegenüber gesunden Substanzen ("Ich esse überhaupt kein Gemüse.") immerhin schon 67 Jahre alt.
Interessen heute: Seine alte Angewohnheit, seit seinem 30. Lebensjahr täglich eine Flasche Jack Daniel's zu trinken, hat Lemmy im Alter etwas aufgeweicht - 2010 verriet er dem "Guardian": "Einmal hab ich auch Southern Comfort getrunken."
Eric Clapton
Rock für Rechts: Er ist der einzige Musiker, der es je zu drei Einträgen in die Rock and Roll Hall of Fame geschafft hat - und die Band Cream, in der er in den sechziger Jahren spielte, ist bis heute ein wichtiges Vorbild vieler Rock-Gitarristen.
Interessen früher: Rassismus. Im August 1976 sorgte Clapton, hier rechts im Bild, für einen Skandal, als er sichtlich angetrunken während eines Konzertes in Birmingham den Politiker Enoch Powell in Schutz nahm, der wegen ausländerfeindlicher Aussprüche in die Kritik geraten war. Unter anderem forderte Clapton: "Schmeißt die Kanaken raus! Haltet Großbritannien weiß!". Seine verbale Entgleisung wurde zum Initialfunken für die "Rock against Racism"-Protestbewegung in Großbritannien, dem Vorbild der deutschen "Rock gegen Rechts"-Bewegung.
Es war jedoch nicht Claptons zweifelhafte Gesinnung, sondern sein Drogenkonsum, der 1968 nach nur zwei Jahren zur Auflösung von Cream beitrug.
Heute ist er...
...selbst aktiv im Kampf gegen den Drogenmissbrauch. Auf der Karibikinsel Antiqua gründete der inzwischen 67-jährige Clapton das Crossroads Centre, eine Drogen- und Alkoholentzugsklinik.
Interessen heute: Immer noch Rassismus. 2007 erklärte er in der Fernsehsendung "The Southbank Show" erneut seine Solidarität mit Enoch Powell und bestritt, dass dessen Haltung rassistisch sei. Er erklärte in seiner im gleichen Jahr erschienenen Autobiografie seine ausländerfeindliche Tirade von 1976 damit, seine damalige Angebetete sei von einem Mitglied der Saudi-arabischen Königsfamilie "angegafft" worden.
Queen Elizabeth II. indes, hier bei einem Empfang im Buckingham-Palast 2005 mit Eric Clapton, schien sich an den umstrittenen Äußerungen des Gitarristen nicht dauerhaft zu stören.
Ian Gillan
Heavy-Metal-Chorknabe: Auch, wenn es auf diesem Foto nicht so aussieht - eigentlich sang Ian Gillan, zweiter von links, im Kirchenchor und wollte so klingen wie Elvis Presley. Doch zum Glück überlegte es sich dieser Sänger anders: Mit seiner Band Deep Purple wurde er weltberühmt.
Interessen früher: Messias spielen. Denn neben seiner Tätigkeit als Frontmann von Deep Purple gab Gillan den Sohn Gottes: Er war der Darsteller, den Andrew Lloyd Webber 1970 für die Hauptrolle in seinem Musical "Jesus Christ Superstar" auswählte. Der Nebenjob als Heiland wurde allerdings keine Festanstellung: Weil Gillan verlangte, dass seine Bandmitglieder von Deep Purple finanziell entschädigt werden sollten, wenn er für "Jesus Christ"-Termine ausfiele, suchte Lloyd Webber sich bald einen neuen Erlöser.
Heute ist er...
...mit seinen 67 Jahren immer noch regelmäßig mit Deep Purple auf Tour - und engagiert sich in diversen Nebenprojekten wie der Supergroup WhoCares mit Black-Sabbath-Gitarrist Tony Iommi, deren Gewinne Erdbebenopfern in Armenien zugutekommen.
Interessen heute: Wandern und Schwimmen. Denn nur durch regelmäßiges Training, so erklärte Ian Gillan 2009, schaffe er es noch immer, das anstrengende Tourleben durchzuhalten.
Steven Tyler
Legendäre Heulboje: Aufgrund seiner hohen Schreie wird der Aerosmith-Frontmann auch der "Demon of Screamin'" ("Dämon des Kreischens") genannt. Auch wenn dieser schrille Gesangsstil vielleicht nicht jedermanns Sache war: Seit 1973 stürmte Tylers Band mit Hits wie "Dream On", "Walk This Way" oder "I Don't Want to Miss a Thing" etliche Male die Charts.
Interessen früher: Junge Mädchen. Im November 1973 wurden der 25-jährige Tyler und seine neue Freundin, das Groupie Julia Holcomb, zum Skandalpaar - denn Julia war erst 16 Jahre alt. Tyler überredete ihre Mutter, die Vormundschaft für ihre Tochter an ihn abzutreten. Er nahm Julia mit auf Tournee, schwängerte sie - und ließ ihr Kind im fünften Monat wieder abtreiben. Holcomb berichtete später, er habe bei der Prozedur neben ihr gesessen und Kokain geschnupft.
Heute ist er...
...nach eigenen Angaben bereits lange clean - und hat vielleicht darum auch das stolze Alter von 64 Jahren erreicht. Noch immer interessiert er sich allerdings für junge Menschen: In den vergangenen Jahren bemühte er sich als Juror der US-Fernsehshow "American Idol", aufstrebende US-Sänger zu Superstars auszubilden.
Interessen heute: Bis heute ist Tyler bei Aerosmith aktiv - auch wenn ihr letztes Album "Music from Another Dimension!" nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen konnte. Aber selbst wenn der Ruhestand auf ihn zukommen sollte - Langeweile muss der Rockstar nicht fürchten: Nebenberuflich arbeitet er inzwischen als Motorrad-Designer für die US-Firma Dirico Motorcycles.
Meat Loaf
Dauerbrenner aus der Hölle: Sein Major-Label-Debüt "Bat Out of Hell" aus dem Jahr 1977 gehört mit über 43 Millionen Exemplaren noch heute zu den bestverkauften Alben der Musikgeschichte. Dabei war die Platte, die Marvin Lee Aday alias Meat Loaf zum Rockstar machte, eigentlich nur ein Nebenprodukt eines geplanten Science-Fiction-Musicals des US-Komponisten Jim Steinman.
Interessen früher: Kokain. Während der Arbeit an seinem zweiten Album brach Meat Loaf 1978 unter dem Druck zusammen und flüchtete in Drogen. Mit dramatischen Folgen: Als die Aufnahmen beginnen sollten, verlor der Rockmusiker seine Stimme. Songschreiber Jim Steinman veröffentlichte das geplante Album schließlich ohne ihn unter seinem eigenen Namen. Die Lieder sang er zum Teil selbst ein, für andere engagierte er Sänger - doch der Erfolg blieb ohne Meat Loaf aus.
Durch eine Reihe bizarrer Zufälle fand Meat Loaf sich auffällig häufig im Angesicht des Todes wieder - etwa, als er im Auto von der Fahrbahn abkam und sich überschlug, als das Fahrwerk seines Privatjets versagte, als er bei einem Kugelstoß-Wettkampf von einer Kugel am Kopf getroffen wurde, oder als er im Dezember 1978 nach einem Nervenzusammenbruch von einem New Yorker Hochhaus springen wollte.
Heute ist er...
...jedoch noch immer am Leben - und inzwischen beachtliche 65 Jahre alt. Vom aufreibenden Tourleben will sich Meat Loaf mit Erreichung seines Rentenalters nun aber zurückziehen: Im April 2013 soll seine "Last At Bat"-Tournee beginnen, mit der er sich von seinen Fans verabschieden will.
Interessen heute: (Achtung, Nerd-Alarm!) Phantasie-Baseball. Der Sänger gilt als großer Fan des in den USA beliebten Spieles, dessen Teilnehmer anhand von Statistiken realer Baseballspieler die Ausgänge fiktiver Partien berechnen.
Jimmy Page
Okkulter Bücherwurm: Mit seiner Band Led Zeppelin prägte dieser Gitarrist die Rock'n'Roll-Geschichte so sehr, dass das renommierte "Rolling Stone"-Magazin ihn 1988 zum "Papst des Power-Riffs" krönte.
Interessen damals: Okkultismus. In den siebziger Jahren ließ Page, hier rechts im Bild, häufig seine Kleidung mit Symbolen aus alten Zauberbüchern für schwarze Magie besticken - und leitete sogar einen eigenen Laden für okkulte Bücher. Seine zweite Leidenschaft galt dem Heroin. Gegen Ende der siebziger Jahre zeugte nicht nur seine zunehmend abgemagerte Gestalt von dem Drogenmissbrauch - auch sein Gitarrenspiel begann, darunter zu leiden.
Heute ist er...
...eigenen Aussagen zufolge jedoch schon seit Jahrzehnten clean - und erfreut sich mit seinen 69 Jahren noch immer bester Gesundheit.
Interessen heute: Immobiliensammeln. Über Jahrzehnte hinweg hat Page - hier rechts im Bild, mit den Led-Zeppelin-Musikern John Paul Jones und Robert Plant - diverse Bauten renommierter Architekten wie Edwin Lutyens oder William Burges erworben. Unter anderem bewohnte er sogar eine zeitlang das ehemalige Haus des Okkultisten Aleister Crowley.
Rob Halford
Gewinnertyp mit Nieten: Als Sänger der britischen Kultband Judas Priest war der Mann mit der opernhaften Sechs-Oktaven-Stimme in den siebziger Jahren maßgeblich an der Entwicklung der Heavy-Metal-Mode beteiligt, denn zu seinen damaligen Interessen gehörte vor allem Sadomaso-Mode. Waren Judas Priest in ihrer Anfangszeit noch in bunten Hemden und Schlaghosen aufgetreten, veränderte Halford das Band-Image mit seinen SM-Leder-und-Nieten-Outfits dauerhaft - und prägte maßgeblich die Ästhetik des Heavy Metal.
Überlebenschancen: Durchwachsen. Zusätzlich zu den schon fast obligatorischen Problemen mit Alkohol und Drogen kämpfte Halford lange Zeit mit Depressionen - die in Zusammenhang mit seinem langjährigen Versuch standen, seine Homosexualität geheim zu halten. Erst 1998 hatte der Sänger sein Coming-out.
Heute ist er...
...im Alter von 61 Jahren immer noch mit seiner Band im Studio aktiv - auch wenn Judas Priest offiziell bekanntgaben, ihre "Epitaph"-Welttournee aus dem Jahr 2011 werde ihre letzte bleiben.
Interessen heute: Autos sammeln. Über die Jahre erwarb Rob Halford eine ganze Reihe von fahrbaren Untersätzen - unter anderem einen Aston Martin DBS, eine Chevrolet Corvette, einen Mercury Cougar, einen Cadillac DTS, mehrere Ford Pick-up Trucks und einen Jensen Interceptor. Bemerkenswert für jemanden, der erst mit 38 seinen Führerschein machte.