Röntgenlaser European XFEL - DER SPIEGEL
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Röntgenlaser European XFEL Es werde Licht!

Die hellste Röntgenquelle der Welt strahlt erstmals: In der Nähe von Hamburg hat der Röntgenlaser European XFEL einen weiteren Schritt in Richtung seiner Inbetriebnahme gemacht. Es ist Deutschlands teuerstes Experiment.
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Startpunkt des European XFEL: Die Elektronenpakete werden erzeugt (in der Illustration rechts unten) und dann in den Beschleunigertunnel eingespeist (links).

Foto: Blunck+Morgen Architekten/ European XFEL
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Teil des Beschleunigertunnels: Insgesamt wurden für die Anlage 5,4 Kilometer lange Tunnel gebohrt. Die Mitarbeiter nehmen das Fahrrad, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen.

Foto: European XFEL
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Die Segmente des Beschleunigers wurden einzeln mit einem Kran in den Tunnel gehievt. Am Schluss der Beschleunigung erreichen die Elektronen nahezu Lichtgeschwindigkeit.

Foto: DESY
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Öffnung eines Beschleunigersegments: Das meiste in den Röhren ist nicht für den Elektronenstrahl selbst. Es handelt sich Versorgungsrohre.

Foto: DESY
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In jeder gelben Röhre sind wiederum mehrere Beschleunigungselemente. Die Teile wurden unter Reinraumbedingungen gefertigt, wie hier zu sehen.

Foto: CEA Saclay
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Die eigentliche Beschleunigung besorgen diese Resonatoren. Sie bestehen aus Niob. Auf minus 271 Grad Celsius abgekühlt, werden die Resonatoren supraleitend - das heißt, sie leiten Strom fast ohne jegliche Verluste.

Foto: DESY/ European XFEL
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Nur durch die Supraleitung können 27.000 Röntgenblitze pro Sekunde erzeugt werden. Bei normalen Resonatoren wäre die Wärmeentwicklung einfach zu groß. Das Foto zeigt die Versorgung des Beschleunigertunnels mit flüssigem Helium, das die Teile fast auf den absoluten Nullpunkt abkühlt.

Foto: DESY
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Auch im Tunnel selbst mussten einige Teile unter möglichst staubfreien Bedingungen montiert werden, wie das Foto zeigt.

Foto: European XFEL
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Sind die Elektronen beschleunigt, werden sie von diesen rot lackierten Magneten auf Kurs gehalten. Der eigentliche Elektronenstrahl hat eine Breite von etwa 20 Mikrometern - also 20 Millionstel Metern.

Foto: European XFEL
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?