Roger Cicero im Interview - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Roger Cicero im Interview "Jetzt ist aber mal Ruhe, Junge!"

Die ganze Welt kannte ihn als "Mister Golden Hands": Vor zehn Jahren starb der begnadete Pianist Eugen Cicero. Jetzt feiert sein Sohn Roger Hitparaden-Erfolge. Im einestages-Interview spricht der Jazzmusiker über peinliche Tadel bei Konzerten seines Vaters, verbotene Melodien und die Tücken musikalischer Früherziehung.
1 / 21

Weihnachten bei Familie Cicero: Vater Eugen, ein Weihnachtsmann, Mutter Lili und Sohn Roger (v.l. im Uhrzeigersinn) - "Junge, werd' doch Anwalt!"

2 / 21

Roger Cicero mit Big Band: Im Mai 2006 kam der Durchbruch mit dem Debütalbum "Männersachen".

Foto: Frank Eidel
3 / 21

Vater und Sohn auf der Bühne: Der damals 14-jährige Roger Cicero bei einem gemeinsamen Auftritt mit Eugen Cicero. "Er war ein wahnsinnig intuitiver Spieler, der am Klavier in eine andere Welt eintauchte."

4 / 21

Musiker Roger Cicero: Einer der Hits des deutschen Swing-Barden hieß "Zieh die Schuhe aus".

Foto: Frank Eidel
5 / 21

Roger Cicero als Säugling mit Josephine Baker: Dem einjährigen Knaben mangelte es damals noch am angemessenen Respekt für die Jazzlegende - das belegt neben dem abwesenden Blick auf dem Foto vor allem die Tatsache, dass er Baker kurz darauf in den Ausschnitt kotzte.

6 / 21

Roger Cicero live: Bei Auftritten hat der Künstler eine elfköpfige Big Band dabei.

Foto: Frank Eidel
7 / 21

Frauenschwarm Cicero: "Frauen regier'n die Welt" hieß sein Beitrag beim Grand Prix d'Eurovision 2007. Leider reichte es nur für Platz 19 unter 24 teilnehmenden Nationen - und für eine ganz andere Auszeichung: Für den Macho-Songtext wurde er vom Magazin "Emma" zum "Pascha des Monats" erklärt.

Foto: Gabo
8 / 21

Jungtalent Roger Cicero: Mit zwölf Jahren hatte Cicero schon einen Auftritt im Vorgprogramm von Chansonsängerin Helen Vita, mit 16 trat er in einem Musical (Foto) auf.

9 / 21

Plattencover von Eugen Cicero: Der Jazzkünstler verkaufte im Laufe seiner Karriere weltweit mehr als eine Million Platten.

10 / 21

Roger Cicero: Der Künstler feiert seit 2006 große Erfolge mit ironischen Swing-Songs in deutscher Sprache.

Foto: Frank Eidel
11 / 21

Spieglein, Spieglein an der Wand: Wer hat den schönsten Hut im Land? Swing-Sänger Roger Cicero ist auch modisch eine Ausnahmeerscheinung.

Foto: Frank Eidel
12 / 21

Plattencover "Rokoko-Jazz": Die erfolgreichste LP von Eugen Cicero verkaufte sich weltweit mehr als eine Million mal - besonders populär war der Jazzpianist in Japan.

13 / 21

Stilsicherer Swing-Star: Roger Cicero wurde vom Deutschen Mode-Institut zum "Krawattenmann 2007" gewählt. Vorherige Preisträger waren Guido Wetserwellen, Günther Jauch, Christian Wulff und Götz Alsmann.

Foto: Gabo
14 / 21

Plattencover "Eugen Cicero plays Schubert": Für beschwingte Jazz-Versionen von Schubert-Stücken wurde der Pianist 1976 mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet.

15 / 21

Sportlich unterwegs: Roger Cicero lebt seit Mitte der neunziger Jahre in Hamburg.

Foto: Martin Kath
16 / 21

King of Swing: Auch ohne Begleitband macht Roger Cicero immer eine gute Figur.

Foto: Frank Eidel
17 / 21

Plattencover "Beziehungsweise": Ab Ende Januar 2008 geht Roger Cicero mit den Songs seines zweiten Soloalbums auf Deutschland-Tour.

18 / 21

Swing-Sänger Roger Cicero: Der Musiker studierte im holländischen Hilversum Musik und feierte 2006 seinen Durchbruch mit dem Album "Männersachen".

Foto: Gabo
19 / 21

Stil- und zielsicher: Roger Cicero ist Sohn des bekannten Pianisten Eugen Cicero und der Tänzerin Lili.

Foto: Martin Kath
20 / 21

Auszeichnung für Roger Cicero: Der Sänger (2. v.r.) erhielt für über 400.000 verkaufte Exemplare von "Männersachen" Doppel-Platin.

Foto: Public Address
21 / 21

Plattencover "Spring Song": Eugen Cicero war einer der erfolgreichsten Künster des deutschen Jazz-Labels MPS.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?