Roger Moore Der humpelnde James Bond
Seine Plaudereien sind ehrlich - und amüsant: Roger Moore, hier bei einer Veranstaltung in Berlin 2003, hat seine Biografie geschrieben und mit einer ordentlichen Portion Selbstironie James-Bond-Anekdoten ausgepackt.
Mit Maude Adams und Britt Eklund im Jahr 1972: Der heute 80-Jährige betont in seinen Memoiren, dass die Dreharbeiten nicht immer leicht waren. So habe es in "Leben und sterben lassen" eine große Verfolgungsjagd mit Schnellbooten gegeben, die für ihn ein unglückliches Ende genommen habe ...
... "Ich machte ein paar Übungsläufe und während so einer Fahrt fiel der Motor plötzlich aus", schreibt Moore. "Ich konnte nicht steuern! Also fuhr ich weiter geradeaus - direkt in ein hölzernes Bootshaus." Der Schauspieler wurde aus dem Boot geschleudert, brach sich die Schneidezähne ab und verdrehte sich das Knie.
Mit Timothy Dalton und Pierce Brosnan im Jahr 1996 in London: Mittlerweile kann Moore über seine Verletzungen am Set lachen ...
... und engagiert sich für das Kinderhilfswerk Unicef wie hier im Jahr 2003 im Schloss Bellevue mit Reinhard Schlagintweit (Vorsitzender von Unicef Deutschland), der Bundespräsidentengattin Christina Rau (Unicef-Schirmherrin), Sabine Christiansen und Schauspieler Joachim Fuchsberger (beide deutsche Unicef-Botschafter) sowie Schauspieler Sir Peter Ustinov, der wie Moore internationaler Unicef-Botschafter war.
Moore als Unicef-Botschafter in Vietnam im Jahr 2003