Rolle von Kai Havertz beim DFB ist noch offen - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Ein Hochbegabter

Kai Havertz ist erst 20 Jahre jung, aber wird schon in den höchsten Tönen gelobt. Viele sagen, er sei der derzeit beste deutsche Spieler. Nur beim DFB hat er seine Rolle noch nicht gefunden.
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Kai Havertz steht vor einer großen Zukunft, die Topvereine umwerben den Leverkusener. Es gibt genug Experten, die sagen: Es gibt derzeit keinen besseren Fußballer in Deutschland. Dennoch wartet er noch auf den Durchbruch in der Nationalmannschaft.

Foto: Moritz Müller/ imago images
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Im Training nahm ihn schon einmal Marco Reus bei der Hand. Der Dortmunder bekundete, er würde Havertz sehr gerne beim BVB sehen. Bayern München könnte etwas dagegen haben.

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Aber erst einmal zieht Havertz weiterhin bei Bayer Leverkusen die Fäden. Seine Fähigkeiten, das Spiel nach vorne zu tragen und selbst als Torschütze aufzutreten, sind unbestritten.

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2016 kam Havertz als 17-Jähriger in die Bundesliga und hatte sich gleich gegen Spieler wie Bayerns Thiago zu bewähren.

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Er setzte sich rasch durch und bestach durch seine Ballsicherheit und seinen Tordrang. Er gehört längst zu den Leistungsträgern im Star-Ensemble von Bayer.

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In der Vorsaison machte er 17 Treffer - und das als nicht nomineller Stürmer. Nie zuvor war das einem 19-Jährigen in der Bundesliga gelungen.

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Die Erwartungen sind daher hoch - auch was die Nationalmannschaft betrifft. Er debütierte im September 2018 gegen Peru, bisher hat er es auf drei Länderspiele gebracht.

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Aber nur bei den Testspielen gegen Russland und Serbien im Frühjahr stand Havertz in der Startelf.

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Gegen Russland bejubelte er einen Treffer von Serge Gnabry. Ein eigenes Tor in der DFB-Auswahl dürfte bald folgen. Seinen festen Platz in der Nationalelf muss Kai Havertz aber erst noch finden.

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