Waldbühne Die Stones in Berlin
Mick Jagger in der Waldbühne. Die Rolling Stones begeisterten das Publikum.
Applaus statt Randale: Beim Auftritt von Keith Richards, Mick Jagger und Ron Wood (v. l.) spendete das mit der Band gealterte Publikum brav Beifall.
Was wären die Stones ohne ihren Gitarristen Keith Richards, 70? Mehr als zwei Stunden lang spielten die Rock-Veteranen.
Mick Jagger gab alles: Als er eine zehnminütige Pause einlegte, wusste der lallende Keith Richards nichts weiter zu sagen als: "Anyway: on with the show".
Liebesbeweise aus dem Publikum: Die Zuschauer feierten die Stones - obwohl die Band Songs wie "Honky Tonk Women" und "Satisfaction" verpatzte.
Berühmte Besucher: Musiker Marius Müller-Westernhagen besuchte das Stones-Konzert mit der Sängerin Lindiwe Suttle.
Ron Wood ist mittlerweile auch schon 67 Jahre alt. Seinen Fans ist das egal.
Ein Superhit jagte den anderen: Im Glitzersakko fegte der 70-jährige Mick Jagger über die Bühne.
Die Stones in Berlin: Es war das erste Deutschland-Konzert der legendären britischen Band seit sieben Jahren.
Moderator ganz in Weiß: Auch Thomas Gottschalk ließ sich den seltenen Auftritt in Berlin nicht entgehen.
Glanzstücke gab es trotz aller Rumpler auch. Zum Beispiel das in einen mehrminütigen Blues-Jam mündende "Midnight Rambler", zu dem der Spätsechziger-Stones-Gitarrist Mick Taylor auf die Bühne kam.
Die Show trug den Titel "14 on Fire" - bei Temperaturen um die 30 Grad ein durchaus passendes Motto für das Konzert.
Wer dem sichtlich gealterten Mick Jagger lauschen wollte, musste tief in die Geldbörse greifen: Die günstigsten Tickets für das Konzert kosteten 180 Euro.
Nostalgie und gute Unterhaltung: Jaggers Band bediente die Sehnsüchte des Ü-40-Publikums perfekt und spielte ihre besten und berühmtesten Songs.