Rolls-Royce-Entwurf Vision oder Wahnsinn
Rolls Royce Apparation: Der Designentwurf von Jeremy Westerlund macht eigentlich nur sprachlos. Von der Eleganz des britischen Originals ist nichts mehr geblieben. Trotzdem ist das Modell ein echter Hingucker. Angeblich ließ sich der Erbauer vom Bootsbau inspirieren. Doch das Gefährt erinnert eher an eine rollende Badewanne oder eine überdimensionierte Seifenkiste.
Glatte Flächen: Besonders auffällig sind die riesigen glatten Flächen, die wie aus einem Stück geformt aussehen. Unterbrochen wird zum Beispiel das - nennen wir es Dach, durch zwei L-förmige Aussparungen im hinteren Teil.
Hoher Erkennungswert: Auch wenn dieses Modell mit einem Auto wenig zu tun hat, trägt es durchaus die Merkmale eines echten Rolls Royce.
Frische Luft für den Fahrer: Der Chauffeur nimmt in der Aussparung auf der linken Fahrzeugseite Platz. Damit sind ihm nicht nur neugierige Blicke der Passanten sicher, sondern auch eine steife Brise. Allerdings dürfte es ausgeschlossen sein, dass dieses Modell je auf längere Fahrten geht.
Bitte ducken: Während der Fahrer voll im Wind sitzt, sollen die Passagiere im flachen hinteren Teil des Autos Platz nehmen. Dabei müssten sie sich allerdings fast schon hinlegen, so tief ist das Dach. Und besonders viel dürften sie durch die Sehschlitze auch nicht von ihrer Umgebung mitbekommen.
Alles in einem: Bei diesem Modell geht die Motorhaube direkt in das Dach über, das wiederum als Stoßfänger am Ende des Wagens ausläuft.
Holzrad: Die Räder des Entwurfs sind mit Mahagoni verziert. Auch an ein Ersatzrad hat der Designer gedacht. Allerdings ist fraglich, wie man es aus der Halterung bekommen soll.
Alles ist möglich: Natürlich ist dieser Entwurf keine ernstzunehmende Studie. Doch er zeigt, dass im Autodesign nahezu alles möglich ist. Schließlich präsentieren auch die Hersteller immer wieder wahnwitzige Konzeptautos.