Autogramm Rolls-Royce Phantom VIII Außen alt, innen neu
Außen überarbeitete Designer Giles Taylor den Phantom nur vorsichtig. Unter anderem ist der Pantheon-Grill jetzt etwas bündiger integriert.
Um die ohnehin schon stattliche Länge von bald sechs Metern zu betonen, zieht Designchef Giles Taylor eine feine Chromlinie um die Motorhaube und den Scheibenrahmen.
Es wird den Phantom wieder mit zwei unterschiedlichen Radständen geben. Coupé und Cabrio sind dagegen dem Vernehmen nach gestrichen, weil diesen Platz nun Wraith und Dawn einnehmen.
Innen gibt der Phantom die Luxuslounge. 130 Kilogramm Dämmmaterial sowie sechs Millimeter dicke Scheiben sollen dafür sorgen, dass nichts und niemand die majestätische Ruhe stören.
Schaltzentrale der Macht: Wer hier Platz nimmt, ist Herr über einen V12-Motor mit 6,75 Litern Hubraum und 571 PS.
Traditionelle Einrichtung mit neuer Technik - auch wenn es im Cockpit jetzt Digitalanzeigen gibt, findet man die alten Orgelzüge für die Lüftung genauso wieder wie die Drehräder für die Klimasteuerung.
Fahren oder fahren lassen - bei keinem anderen Auto stellt sich diese Frage so sehr wie beim Phantom - kein Wunder, wenn im Fond zwei Thronsessel montiert sind, auf denen man sich buchstäblich königlich fühlt.
"The Gallery" nennt Designchef Giles Taylor das Cockpit des neuen Phantom und macht es zusammen mit den unterschiedlichsten Künstlern zur Bühne für individuelle Einzelanfertigungen.
Die Oberflächen im Cockpit werden individuell gestaltet. Schnöde Massenware wie Lack und Leder wird man da nur selten zu Gesicht bekommen.