Rom Anschläge in Botschaften
In der Schweizer Botschaft in Rom ist eine Paketbombe detoniert. Nach einer ersten Hypothese der Ermittler könnten die Urheber des Anschlags aus dem anarchistischen Milieu stammen, berichtet die Zeitung "Corriere della Sera".
Italienische Polizisten und Feuerwehrmänner verlassen das Botschaftsgebäude. Nach dem Anschlag wurde auch das Schweizer Konsulat in Mailand im Norden Italiens unter Bewachung durch die italienischen Sicherheitskräfte gestellt.
Bombenexperten erreichen die Schweizer Botschaft. Durch die Explosion sei ein Angestellter der Vertretung schwer an den Händen verletzt worden, als er das Paket geöffnet habe, teilte die italienische Polizei mit. Das Leben des Mannes ist einem Zeitungsbericht zufolge nicht in Gefahr, ihm droht aber die Amputation seiner Hände.
Der italienische Außenminister Franco Frattini verurteilte den Anschlag und sprach dem Schweizer Botschafter und seinen Mitarbeitern seine Sympathie aus. Die Botschaft liegt im nördlichen Stadtteil Parioli, hier ein Archivbild des Eingangs.
Italienische Sicherheitskräfte auf dem Gelände der Schweizer Botschaft. Der Sprengsatz explodierte am Donnerstagmittag.
Polizisten und Feuerwehrleute vor dem Eingang der chilenischen Botschaft: Dort detonierte wenige Stunden nach der Explosion in der Schweizer Vertretung ebenfalls ein Sprengsatz - dabei wurde eine Person verletzt.
Vor der chilenischen Botschaft in Rom stehen Sicherheitskräfte. Die Drahtzieher der Anschläge vermuten die Fahnder im anarchistischen Milieu.
Einsatzkräfte vor der ukrainischen Botschaft: Auch in der Vertretung des osteuropäischen Landes wurde ein verdächtiges Paket gefunden - es stellte sich aber als harmlos heraus.