Roma-Morde in Ungarn - DER SPIEGEL
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Roma-Morde in Ungarn: Die Trauer der Witwe Die Trauer der Witwe

Vor fünf Jahren ermordeten Rechtsterroristen in Ungarn sechs Roma und verletzten Dutzende schwer. Die Überlebenden und Angehörigen der Mordserie leben bis heute in bitterster Armut. Vor einem halben Jahr versprach die Regierung schnelle Entschädigungen. Bei den Betroffenen kam bisher nichts an.
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Eva Kóka ist die Witwe von Jenö Kóka. Er wurde vor fünf Jahren, am Abend des 22. April 2009, in der ostungarischen Kleinstadt Tiszalök vor seiner Haustür erschossen.

Foto: Barakonyi Szabolcs
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Ein Schuss aus einem Gewehr traf den 54-Jährigen direkt ins Herz, der Mörder hatte in einem Gebüsch gelauert. Kóka war das fünfte Todesopfer der rechtsextremen Roma-Mörder, die 2008/2009 in Ungarn sechs Roma ermordeten, darunter einen vierjährigen Jungen.

Foto: Bela Szandelszky/ AP
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Ein Bild aus glücklichen Tagen: Die meiste Zeit des Tages denkt Éva Kóka nun an ihren Mann, manchmal wünscht sie sich zu ihm. "Die Mörder haben nicht nur ihn umgebracht, sie haben auch mein Leben zerstört", sagt die Witwe.

Foto: Barakonyi Szabolcs
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Zsolt Peto ist einer von drei Männern, die wegen des Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt wurden. Insgesamt soll die Gruppe sechs Roma in einer Mordserie getötet haben.

Foto: Zsolt Szigetvary/ AP
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Die nationalkonservative Regierung unter Viktor Orbán kündigte an, die Überlebenden und Angehörigen entschädigen zu wollen. Bislang haben die Opfer aber keine Hilfe erhalten.

Foto: ATTILA KISBENEDEK/ AFP
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