Romundina Die Evolution des Gesichts - DER SPIEGEL
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Romundina Die Evolution des Gesichts

Verlierer der natürlichen Selektion: Das Modell zeigt den kieferlosen Schädel von Romundia. In der Natur wäre er etwa zwei Zentimeter groß.
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Das Gruselmonster im Modell: Mit Computern wandelten die Wissenschaftler ihre Scan-Daten in ein dreidimensionales Modell um. In Gold, Orange und Grau sind verschiedene Knochenarten dargestellt, Gehirn und Nerven in Gelb, Venen in Blau und Arterien in Rot. Die Frontansicht zeigt zwei Nasenlöcher, zwar getrennt, aber oben noch nah an den Augen.

Foto: Vincent Dupret
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Rekonstruktion: Die runden Linsen in der Mitte sind die Nasensäcke Romundinas - also das, was hinter den Nasenlöchern steht. In der Mitte dahinter ist der Riechkolben zu sehen.

Foto: Vincent Dupret
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Mini-Monster: Der Schädel von Romundina ist nur zwei Zentimeter lang. Das Computermodell lässt sich vergrößern. Mit der Farbcodierung veranschaulichen die Wissenschaftler den ungewöhnlichen Aufbau. Der goldene Panzer war die Haut des Panzerfischs.

Foto: Vincent Dupret
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Im frühresten Devon-Zeitalter bevölkerten die Panzerfische den Ozean. Aus Arten ohne Kiefer entwickelten sich später jene mit. Romundina ist also eine Art Zwischenstand der Evolution.

Foto: Vincent Dupret
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Ein Schädel im Museum: Vor 415 Millionen Jahren schwamm Romundina vor der kanadischen Arktis herum. Sein neuer Lebensraum ist das französische Nationalmuseum in Paris.

Foto: Vincent Dupret
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Monster der Gegenwart: Nur noch zwei Arten von Wirbeltieren ohne Kiefer gibt es. Die Neunaugen, hier im Bild, und Schleimaale.

Foto: JOSE MANUEL RIBEIRO/ REUTERS
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