Venezuela Roraima, Berg der Legenden
Gran Sabana: Die "große Savanne" im Südosten Venezuelas ist eine der ältesten geologischen Formationen der Welt. Hier stürzen die höchsten Wasserfälle der Welt in die Tiefe - wie der Salto Ángel. Und der bekannteste der Tafelberge dort ist der Roraima.
Auf dem Trek zum Roraima arbeiten einige Mitglieder der Pemón, der lokalen indigenen Bevölkerung, als Wanderführer und Träger. Reuters-Fotograf Carlos Garcia Rawlins hat die Region porträtiert.
Heiliger Ort: Der Tafelberg Roraima-Tepui gilt bei den Einheimischen als "Heimat der Götter" und damit als heilig.
Etwa 3000 bis 4000 Touristen besuchen die Roraima-Hochebene jedes Jahr - auch per Helikopter, wie diese japanische Gruppe, der sich Rawlins anschloss.
Nicht nur Wandern steht auf dem Programm: Touristen baden auf dem Gipfel des Mount Roraima in einem Fluss.
Das spezielle Klima auf dem Roraima ist vorwiegend kühl und feucht. Die Felsformationen bieten bei Regen den perfekten Schutz.
Sternenklarer Himmel: Wenn alle anderen in ihren Zelten lagen, packte Rawlins seine Kamera noch mal aus.
Die traditionell gewobenen Rucksäcke nennen sich "Guyare" und werden von der indigenen Bevölkerung zum Tragen von Lasten verwendet.
Ein Führer der Pemón auf dem Weg zum Gipfel des Roraima. Nur seine Taschenlampe ist zu sehen.
"Extreme Stille, furchterregende Klippen, Nieselregen und dichter Nebel sind deine ständigen Begleiter", schreibt Rawlins im Reuters-Fotografen-Blog.
Träger der Pemón schützen sich mit Plastikplanen vor dem Regen. Manchen der Einheimischen ist der Touristenandrang schon zu hoch - sie würden den Zugang am liebsten beschränken.
Ein Tourist aus Japan verlässt den Gipfel des Roraima. Das kühle Klima auf dem Plateau und die Steilhänge bewirkten, dass sich hier Pflanzen- und Tierarten entwickelten, die es sonst nirgends auf der Welt gibt.
Vorsicht, Stau: Vor allem zur Oster- und Weihnachtszeit bilden sich Schlangen an den steilen Hängen des Tafelbergs.