Lovegrove-Design Ja, das ist ein Auto
Gemeinsam mit vier weiteren namhaften Designern und Architekten, darunter Zaha Hadid, wurde Ross Lovegrove 2015 gebeten, einen druckbaren Damenschuh zu entwerfen. Ausgehend von der Anatomie des menschlichen Körpers entwickelte Lovegrove dieses Netzdesign, das leicht und flexibel genug für einen Schuh ist, gleichzeitig aber genügend Halt bietet.
Dieses Fahrrad aus Bambus und Aluminium designte Ross Lovegrove für die dänische Marke Biomega.
1999 gab die walisische Mineralwassermarke bei Ross Lovegrove eine neue PET-Flasche in Auftrag. Lovegrove wollte ein Gefäß entwerfen, das seinen Inhalt widerspiegelt. Die Oberfläche imitiert den Aggregatszustand von Wasser ist aber gleichzeitig nach ergonomischen Gesichtspunkten geformt.
Der Lasvit LiquidKristal Pavillon wurde 2012 im Triennale Design Museum in Mailand der Weltöffentlichkeit präsentiert. Mehr als ein Jahr tüftelte Lovegrove mit dem tschechischen Glashersteller daran, eine Oberfläche zu erzeugen, die so aussieht, als sei sie gerade im Übergang vom flüssigen zu festem Zustand.
Nachhaltigkeit und organische Formen sind essenzielle Bestandteile für einen typischen Lovegrove-Entwurf. Der Designer experimentierte sehr früh mit Formen und Materialien für das Leben in der Zukunft. Diese "Solar Seed" getaufte Wohnkapsel entstand 1994 im Rahmen eines Forschungsprojekts.
In Kooperation mit Artemide entwickelte Lovegrove diese blumenförmigen Straßenlaternen, die mit Solarenergie betrieben werden.
Seine Erfahrungen aus der Arbeit mit Fotovoltaikzellen ließ Lovegrove in dieses Konzeptauto fließen. Die Oberfläche des Fahrzeugs besteht komplett aus Solarzellen. Darüber liegende Swarovski-Kristalle bündeln das Sonnenlicht und lenken es in die Siliziumschichten.
Ross Lovegrove mit seinem Solarfahrzeug, Swarovski Crystal Aerospace. Eintausend Kristalle verwendete der Produktdesigner für den Prototyp. Für Renault entwarf er später ein Elektrofahrzeug.
Dieser Stuhl aus Aluminium wurde mithilfe eines 3D-Druckers hergestellt. Auch für dieses Projekt fand Lovegrove die Vorlage in der Natur. Der Designer ließ sich für dieses Möbelstück vom Wachstum von Korallen inspirieren.
Die DNA-Treppe vereint die Doppelhelix und eine Knochenstruktur. Sie ist exemplarisch für das Designprinzip von Ross Lovegrove, das er "organischer Essenzialismus" nennt: organische Formen, die Masse und Material auf ein Minimum reduzieren.
Ross Lovegrove: "Convergence", 160 Seiten mit 189 Abbildungen sind im Sieveking-Verlag erschienen .