Rote Liste 2011: Diese Tiere sind bedroht - DER SPIEGEL
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Rote Liste 2011 Diese Tiere sind bedroht

Wer auf dieser Liste steht, lebt vielleicht nicht mehr lange. Vor allem Amphibien gehören zu den Tieren, die am meisten vom Aussterben bedroht sind. Insgesamt gelten 41 Prozent der Amphibien als hochgefährdet. Immerhin: Eine Antilopenart feiert ihr Comeback
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Gelungene Rettung einer gefährdeten Art: Die Antilope Arabische Oryx (Oryx leucoryx) lebt wieder in freier Wildbahn. 1000 Tiere soll es wieder geben. Es ist das erste Mal, dass eine als ausgestorben geglaubte Art von der Weltnaturschutzunion auf der Roten Liste wieder umbewertet wurde. Sie gehört jetzt nur noch zu den "gefährdeten Arten".

Foto: Anonymous/ ASSOCIATED PRESS
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Die einst nur auf der arabischen Halbinsel vorkommende Antilope war bis zu ihrer Ausrottung gejagt worden. Das letzte freilebende Tier soll 1972 erschossen worden sein. Danach überlebten Exemplare nur noch im Zoo, bis sie wieder in freier Wildbahn eingegliedert wurden.

Foto: ? Ahmed Jadallah / Reuters/ REUTERS
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Philippinische Echse: Der Panay-Waran heißt so, weil er nur auf der Insel Panay lebt, die zu den Philippinen gehört. Das Tier ist erst seit 2001 wissenschaftlich beschrieben. Allerdings könnte es bald verschwunden sein.

Foto: AP / IUCN / Tim Laman
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Kröte aus Tansania: In der Wildnis ist Nectophrynoides asperginis ausgestorben. Lediglich zwei Zoos in den USA züchten diese Gattung. Dort leben noch ein paar hundert Exemplare der Kihansi-Gischtkröten.

Foto: AP / IUCN / Tim Herman
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Afrikanische Libelle: Für die IUCN gehört Chlorocypha centripunctata zwar nicht zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten, aber immerhin zu den "gefährdeten" . Die Libelle lebt in Nigeria und im südöstlichen Kamerun. Sie leidet unter der Zerstörung der Wälder.

Foto: AFP / IUCN / Kai Schuette
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Baumfrosch aus Panama: Ecnomiohyla rabborum wurde erst vor vier Jahren entdeckt. Seine Karriere währte nicht lange - jetzt ist der seltene Baumfrosch eine der 1895 Amphibien, die in der Wildnis bald nicht mehr vorkommen könnten.

Foto: AP / IUCN / Brad Wilson
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Vogel auf Mauritius: Foudia rubra gehört zu der Familie der Webervögel. Er kommt ausschließlich auf dem Inselstaat vor, weshalb man ihm den Namen Mauritiusweber gab. Über ihn wusste die IUCN schon 2009 Gutes zu berichten: Seither gehört er nicht mehr zu den "besonders vom Aussterben bedrohten" Tierarten. Sein Status wurde auf "vom Aussterben bedroht" korrigiert. Seit 1993 ist der Bestand der Vögel stabil, in den Jahren zuvor war die Zahl der Tiere um mehr als 50 Prozent zurückgegangen. Heute leben noch etwa 151 Mauritiusweber auf der Insel.

Foto: ? Ed Harris / Reuters/ Reuters
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Brasilianischer Papagei: Erfreulich ist auch die Lage bei der Art Anodorhynchus leari. Dank intensiver Artenschutzprogramme nimmt die Anzahl der freilebenden Papageien stetig zu. Die beiden bekannten Kolonien im brasilianischen Toca Velha and Serra Branca zählen seit nunmehr fünf Jahren etwa 250 Exemplare.

Foto: © Jamil Bittar / Reuters
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?