Rote Liste: Das neue Massensterben - DER SPIEGEL
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Rote Liste Das neue Massensterben

Hunderte Forscher haben eine globale Inventur der Land- und Meeressäugetiere erstellt - und das Ergebnis fiel dramatisch aus. Bis zu 36 Prozent aller Säugetierarten sind vom Aussterben bedroht. Für alle anderen Tiere und die Pflanzen sieht es nicht besser aus.
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Iberischer Luchs: Er gehört zu der schnell wachsenden Zahl von Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Die International Union for Conservation of Nature (IUCN) schätzt, dass nur noch 84 bis 143 erwachsene Exemplare der Raubkatze leben.

Foto: AFP PHOTO/ IUCN - ANTONIO RIVAS
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Spinne der Art Poecilotheria hanumavilasumica: Die indische Tarantel-Art, die nur auf der Insel Rameshwaram und dem nahegelegenen Festland vorkommt, wird in der Roten Liste der IUCN als "stark bedroht" geführt. Die Forscher schätzen, dass nur noch 500 ausgewachsene Exemplare übrig sind.

Foto: AFP PHOTO / IUCN - M. SILIWAL
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Barsch der Art Plectropomus areolatus: Er lebt an den indo-pazifischen Korallenriffen. Er wird in riesigen Mengen aus seinen Laichgebieten gefischt und lebendig nach Hongkong verschifft.

Foto: AFP / IUCN - JOHN E. RANDALL
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Krabbe der Art Afrithelphusa monodosa: Sie lebt im westafrikanischen Guinea und war der Wissenschaft bis vor kurzem unbekannt. Das Überleben der teils im Wasser, teils an Land lebenden Art hängt davon ab, ob ihr Lebensraum in der Region geschützt wird.

Foto: AFP / IUCN - NEIL CUMBERLIDGE
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Graugesichtiges Rüsselhündchen: Die Art wurde erst kürzlich in Tansania entdeckt und gilt bereits als gefährdet. Es lebt nach bisherigen Erkenntnissen in nur zwei Gebieten, die regelmäßig von Feuersbrünsten heimgesucht werden, ausgelöst durch Dürren und die Menschen der angrenzenden Siedlungen.

Foto: AFP PHOTO/ IUCN - F. ROVERO
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Schwarzfußiltis: Das possierliche Tier galt in Nordamerika bereits als in freier Wildbahn ausgestorben, wurde aber erfolgreich wieder angesiedelt.

Foto: IUCN / Dean E. Biggins
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Afrikanischer Elefant: Von 1979 bis 2007 ist sein Bestand um rund 25 Prozent zurückgegangen.

Foto: IUCN / Alicia Wirz
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Tasmanischer Teufel: Er gilt inzwischen als vom Aussterben bedroht. Wegen eines ansteckenden Gesichtstumors ist der Bestand der Spezies in den vergangenen zehn Jahren um 60 Prozent geschrumpft.

Foto: IUCN / David Hewett
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Kuba-Krokodil: Das kleine Süßwasserkrokodil, bekannt für seine große Sprungkraft und vergleichsweise hohe Intelligenz, gilt als "stark bedroht", vor allem aufgrund illegaler Jagd. Sein Fleisch gilt als Delikatesse, seine Haut wird zu Kleidung verarbeitet.

Foto: AFP / IUCN - J. THORBJARNARSON
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Wildpferd: Es galt einst als in freier Wildbahn ausgestorben, doch mittlerweile zeigen die Versuche der Wiedereinführung in der Mongolei Erfolge, so dass das Wildpferd jetzt wieder auf "stark bedroht" hochgestuft wurde - immerhin.

Foto: AFP / IUCN - PATRICIA MOEHLMAN
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