Seltene Lebewesen Gefährdete Arten in Nord- und Ostsee
Fischerei, Kiesgewinnung, Überdüngung: Aktivitäten des Menschen gefährden das Leben fast jeder dritten Tierart in Nord- und Ostsee. Selbst in Schutzgebieten sind Lebewesen nicht sicher.
Blasentang (Fucus vesiculosus): Unterhalb von drei Meter Wassertiefe immer seltener.
Foto: D. Schories
Brotkrumenschwamm (Halichondria panicea): Durch Kiesabbau gefährdet.
Foto: L. Gutow
Sägegetang (Fucus serratus): in die Rote Liste aufgenommen.
Foto: D. Schories
Schnecke Pelikansfuß (Aporrhais pespelecani): Sie lebt als Filtrierer auf schlickig-sandigen Böden, auch in der westlichen Ostsee - ihre Verbreitung ist stark zurückgegangen.
Foto: M. Zettler
Große Nussmuschel (Nucula nucleus): Nur noch vereinzelte Funde in Nord- und Ostsee.
Foto: M. Gusky
Sandkoralle (Sabellaria spinulosa): Stark gefährdet durch Bodenfischerei, Hafenausbauten und Baggerarbeiten.
Foto: S. Nehring
Ausbau des Fährhafens Sassnitz in Mukran auf der Insel Rügen: Lebewesen in der Falle.
Foto: Stefan Sauer/ picture alliance / dpa
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