Rudolf Caracciola - DER SPIEGEL
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Rudolf Caracciola Milchbubi im Geschwindigkeitsrausch

Ob im Silberpfeil-Formel-Renner oder im Weltrekordwagen - kaum ein Rennfahrer dominierte seine Zeit so sehr wie Rudolf Caracciola. Heute ist "Carratsch", der Über-Fahrer mit dem kindlichen Gesicht, fast vergessen. Auch, weil er nicht - wie damals üblich - im Auto starb.
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Rudolf Caracciola und Moritz: Der 1901 in Remagen geborene Rennfahrer mit seinem Dackel. Caracciola war vor dem zweiten Weltkrieg einer der erfolgreichsten deutschen Rennfahrer.

Foto: Daimler AG
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Rekordfahrt mit Stern: Mit dem Mercedes-Benz 12-Zylinder Stromlinien-Rekordwagen W 25 legte Rudolf Caracciola, hier während einer seiner Rekordfahrten auf der Reichsautobahn Frankfurt - Darmstadt am 11. November 1936, insgesamt fünf internationale Klassenrekorde und einen Weltrekord auf die Straße.

Foto: Daimler AG
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Nach dem Sieg im Regen: Vor allem auf regennasser Straße konnte dem Rheinländer niemand, nun ja, das Wasser reichen. So gewann Rudolf Caracciola, auch "Regenmeister" genannt wurde, am 21. August 1938 den Großen Preis der Schweiz in Bremgarten trotz massiven Wolkenbruchs.

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Auf Rekordjagd: Rudolf Caracciola im Mercedes-Benz 12-Zylinder-Rekordwagen W 154 bei einer seiner Rekordfahrten auf der Reichsautobahn Dessau - Bitterfeld am 9. Februar 1939.

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Am Start: Gespannt warten die Zeugen vor Rudolf Caracciolas Start am 9. Februar 1939 auf der Reichsautobahn Dessau - Bitterfeld auf eine weitere Rekordfahrt der Vollgas-Künstlers in seinem Mercedes W 154.

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Rekordfahrer: Rudolf Caracciola auf Rekordfahrt im Mercedes-Benz 12-Zylinder-Rekordwagen W 125 am 28. Januar 1938. Auf der Autobahn Frankfurt-Darmstadt erreichte er mit 432.692 und 432.360 Stundenkilometern über den fliegenden Kilometer und die fliegende Meile eine neue Bestmarke.

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Der gefeierte Held: Gern ließ sich Rudolf Caracciola für seine Erfolge als "der erfolgreichste Rennfahrer der Welt" feiern. Mercedes-Benz nutzte ihn dafür als Werbeträger.

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Vom Milchbubi zum Rekordfahrer: Alfred Neubauer, der ab 1926 im Mercedes-Rennstall Regie führte, nannte Caracciola einen "Milchbubi". Am 23. Juli 1939 fuhr der beim Großen Preis von Deutschland seinen letzten großen Sieg ein, und schaffte es als einer der wenigen Fahrer aus dieser Zeit, nicht bei einem Unfall auf der Rennstrecke zu sterben.

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Starthilfe für den Stern: Immer wieder versuchten die Nationalsozialisten, Rudolf Caracciola für ihre Propaganda einzuspannen. Auch bei seiner Rekordfahrt am 28. Januar 1938 auf der Reichsautobahn Frankfurt a. M. - Darmstadt waren Parteigrößen mit am Start. Anders als seine deutschen Konkurrenten jedoch legte Caracciola lediglich die unvermeidlichen Pflichtübungen und Lippenbekenntnisse ab, wenn er bei offiziellen Anlässen die Rechte zum "Deutschen Gruß" reckte oder seine Geschäftsbriefe mit "Heil Hitler" unterschrieb.

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Der große Preis von Ungarn: Die beiden Rennfahrer Rudolf Caracciola und Bernd Rosemeyer in einer Kurve des Juni-Rennens in Budapest am 21. Juni 1936. Die beiden waren zwar auf der Strecke die größten Rivalen, pflegten privat aber ein freundschaftliches Verhältnis.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-S16064

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Eröffnungsrennen auf dem Nürburgring 1927: Der bekannte Pressezeichner Theo Matejko hält eine Rennszene vom Eröffnungsrennen des Nürburgrings am 18. Juni 1927 fest. Rudolf Caracciola und Beifahrer siegen mit ihrem Mercedes Typ S.

Titelseite des Echo Continental im Juli 1927 (15. Jahrgang, Heft 5), signiert von Theo Matejko (1893 - 1946).

Foto: Fred Bergmann/MARKENSCHAETZE.DE
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Der stolze Sieger: Rudolf Caracciola steigt nach seinem Sieg im Internationalen Klausenrennen in der Schweiz am 5. August 1934 aus seinem Mercedes-Benz 750-kg-Formelrennwagen W 25 mit der Startnummer 65. Caracciola war förmlich zum Synonym für die Silberpfeile der ersten Generation geworden.

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Gold auf der Grünen Insel: Auch den irischen International Grand Prix von 1933 gewann Rudolf Caracciola. Ehrfürchtig sprachen Motorsportfans vom "Caratsch", Millionen von Bengels träumten von ähnlich glanzvollen Karrieren.

Foto: Getty Images
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Ein Rekord nach dem anderen: Rudolf Caracciola mit der Nummer 83 in einem Mercedes-Benz Typ SSK am Start des Semmeringrennens am 14. September 1930. Caracciola gewann an diesem Tag in der Sportwagenklasse bis 8-Liter und stellte bei der Gelegenheit auch gleich einen neuen Sportwagenrekord auf.

Foto: Daimler AG
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Der Künstler der Straße: Rudolf Caracciola mit einem Mercedes-Benz Typ SSK mit der Startnummer 64 im internationalen Klausenpassrennen im August 1930 in der Schweiz.

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Der "Regenmeister": Wieder einmal als Sieger beendete Rudolf Caracciola 1936 in einem Mercedes-Benz 750-kg-Formel-Rennwagen (W25) den Großen Preis von Monaco.

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Mit dem Mercedes durch die Wüste: Fast schon eine Enttäuschung war es, als Rudolf Caracciola mit seinem Mercedes-Benz 1,5-Liter-Rennwagen W 165 beim Großen Preis von Tripolis am 7. Mai 1939 nur den zweiten Rang belegte. An diesem Tag gewann Caracciolas Teamkollege Hermann Lang mit dem gleichen, extra für dieses Rennen konstruierten Mercedes.

Foto: Daimler AG
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