Rückblick Bilder der Woche
Ungewisse Zukunft: Das Spiegelbild eines Mädchens in einem Wohnhaus im nördlichen Gazastreifen. Immer wieder kommt es in dem Gebiet zu Stromausfällen auch hier wird der Raum nur von Kerzen erhellt. Ein halbes Jahr ist der Gazakrieg nun her. Über 100.000 Palästinenser, davon die Hälfte Kinder, hatten dabei ihr Zuhause verloren. Und der Wiederaufbau geht nur schleppend voran. Die komplette Infrastruktur wie das Stromnetz ist noch immer in Mitleidenschaft gezogen.
Bedrohliche Flammen: Im Nationalpark Los Alerces im argentinischen Teil Patagoniens tobten heftige Waldbrände. Das Gebiet liegt an der Grenze zu Chile - und gilt eigentlich als besonders niederschlagsreich.
Traurige Mission. Einsatzkräfte überfliegen die Absturzstelle von Germanwings-Flug 4U9525 in den französischen Alpen. Französische Ermittler kommen nach Auswertung des Cockpit-Stimmrekorders zu dem Schluss: Co-Pilot Andreas Lubitz führte den Absturz des Airbus A320 bewusst herbei.
Gedenken unter Tränen: Zwei Frauen in Singapur lesen eine Zeitungsausgabe zum Tod von Lee Kuan Yew. Der Staatsgründer und erste Ministerpräsident des Stadtstaats war am vergangenen Sonntag im Alter von 91 Jahren gestorben.
Spaß in Ruinen: Ein Junge spielt auf einer Straße in Kobane. Die monatelange Belagerung durch die Miliz "Islamischer Staat" hat von der syrischen Stadt an der Grenze zur Türkei wenig mehr als Trümmer übrig gelassen. Erst Ende Januar konnten die Islamisten aus Kobane vertrieben werden. Sie halten jedoch noch immer große Gebiete in Syrien und dem Irak
Tierisches Vergnügen: Kinder spielen am Strand des Flusses Irrawaddy in Mandalay, der zweitgrößten Stadt Burmas, mit einem Schwein.
Angst vor dem Nachbarn: Das russische Vorgehen in der Ukraine sorgt bei vielen Polen für Unbehagen - manche von ihnen schreiten zur Tat. So wie diese jungen Männer in einem Wald im Osten des Landes. Sie haben sich zu einer paramilitärischen Gruppe zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Die Heimat gegen eine befürchtete russische Invasion verteidigen. Inzwischen soll es in Polen Zehntausende solcher freiwilligen Kämpfer geben.
Wieder aktiv: Der Vulkan Villarrica gilt als einer der aktivsten in Südamerika. Nun spukt er wieder Feuer und Gas. Die Anwohner sind beunruhigt, erst Anfang des Monats hatte es eine heftige Eruption geben. Es war der erste Ausbruch seit 15 Jahren: Villarrica spukte Tonnen von Lava und Asche. Mehr als 3000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
Kurdisches Neujahrsfest Newroz: Eine Frau posiert am 21. März nahe Kobane für ein Foto. Die kurdische Stadt in Syrien musste sich über Monate gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" verteidigen.
Ein Alligator in einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt: Das Tier schwimmt nahe Gatun durch den Panamakanal, der den Atlantik und den Pazifik miteinander verbindet. Pro Jahr wird das künstliche Gewässer von Tausenden Containerschiffen genutzt.
Luftbild aus Niger: Zu sehen sind Häuser außerhalb von Diffa, der Hauptstadt der gleichnamigen Region. Anfang des Jahres hatte Niger dort nach ersten Angriffen der Terror-Miliz Boko Haram das Kriegsrecht verhängt.
Ein syrischer Rebellenkämpfer feuert sein Gewehr am Rand von Mare, nördlich der Stadt Aleppo: Im Visier hat er die Kämpfer des "Islamischen Staats" (IS). Das Chaos des Bürgerkriegs - und damit der Verlust der staatlichen Kontrolle in großen Gebieten - hat den Aufstieg des IS überhaupt erst möglich gemacht.
Dieses Foto soll Frühjahrsmüdigkeit illustrieren: Eine Katze gähnt auf dem Küchentisch einer Wohnung in Hamburg.
Braunkohletagebau: Ein kleiner Radlader steht in Garzweiler vor einer gewaltigen Abbauwand. Der Ausstieg aus der Braunkohle ist laut einem Gutachten des Freiburger Öko-Instituts bis 2030 energiepolitisch machbar und klimaschutzpolitisch notwendig. Für den Tagebau Garzweiler II bedeute dies, dass die von der Landesregierung ins Auge gefasste Verkleinerung nicht ausreiche, sagte der Geschäftsführer des BUND NRW, Dirk Jansen.
Zutrauliche Vögel: Papageien landen im Zoo der chinesischen Stadt Kunming auf dem Kopf eines Kindes. Der Tierpark liegt in der Provinz Yunnan im Südwesten des Landes.
Schwindelerregend: Ein südkoreanischer Arbeiter schaut aus dem 100. Stock des im Bau befindlichen "Lotte World Tower" in die Tiefe. Das Gebäude entsteht im Südosten Seouls und soll nach Fertigstellung 556 Meter hoch sein und über 123 Stockwerke verfügen. Bis Ende 2016 sollen die Bauarbeiten an dem Wolkenkratzer abgeschlossen sein.
Heftige Unwetter in Chile: Die von Wüste geprägten Regionen Atacama und Antofagasta erleben nach Regierungsangaben die schlimmsten Regenfälle und Überschwemmungen der vergangenen 80 Jahre. Hier ist ein schlammbedecktes Auto in der Stadt Copiapo zu sehen. Mehrere Menschen starben im Katastrophengebiet.
Friedhof in Hangzhou in der chinesischen Provinz Zhejiang: Das Land bereitet sich gerade auf das sogenannte Qingming-Fest vor. In diesem Jahr fällt es auf den 5. April. An diesem Tag gedenken die Chinesen ihrer verstorbenen Angehörigen.
In die Röhre geguckt: Ein syrischer Rebell inspiziert eine Kanone an der Front nahe der Stadt Idlib im Norden des Landes.
Kaziranga National Park, Indien: Am Vorabend einer großen Rhinozeroszählung liefen in dem Nationalpark in Assam auf Hochtouren. Mahouts bringen auf ihren Elefanten Gras zu einer Futterstelle. Der Park blieb für Besucher zwei Tage geschlossen.
Schulbus auf Abwegen: Das Fahrzeug krachte in ein Haus in Blue Bell im US-Bundesstaat Pennsylvania. Laut Polizei waren neun Schüler an Bord, aber keines der Kinder erlitt Verletzungen. Auch im Gebäude wurde niemand verletzt. Der Busfahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Trabrennen mal anders: Dieser Mann nimmt an einem Ochsenkarren-Wettbewerb im burmesischen Mandalay teil. Ob er gewonnen hat, ist nicht bekannt.
Tornado in Keystone Lake: Bei einer Reihe von Wirbelstürmen im US-Bundesstaat Oklahoma hat es einen Toten und zahlreiche Verletzte gegeben. Bei starkem Wind wurden teilweise Dächer abgedeckt und Bäume entwurzelt.
Fette Beute: Ein Mann trägt einen Schwertfisch durch den Bezirk Hamarweyne im Süden der somalischen Hauptstadt Mogadischu.
Dieser Inder gewinnt in luftiger Höhe Palmsaft, um daraus Arrak zu produzieren. Die Spirituose ist bekannt für ihren süßen Geschmack und besonders in den Sommermonaten beliebt.
Gemeinsame Trauer: Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident François Hollande und der spanische Premier Mariano Rajoy (v.l.) besuchen die Absturzstelle des Germanwings-Airbus A320 der am Dienstag in den französischen Alpen abgestürzt war. Dabei kamen alle Insassen ums Leben, an Bord waren auch 75 Deutsche. Inzwischen gilt als sicher, dass der Co-Pilot die Maschine absichtlich abstürzen ließ.
Noch einmal der Syrien-Konflikt: Diese Aufnahme zeigt ein Flüchtlingslager im Nachbarland Türkei. Dorthin haben sich Hunderttausende Zivilisten auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in ihrem Land gerettet. Allein in Suruc sind rund 35.000 Menschen untergebracht.
Trauer um die 150 Toten des Germanwings-Flugzeugabsturzes: So wie hier die spanische Flagge in Madrid wurden auch in Deutschland die Flaggen auf Halbmast gesetzt.