Rückblick CES 2006: High-Tech vom Feinsten - DER SPIEGEL
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Rückblick CES 2006 High-Tech vom Feinsten

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It's not a trick - it's a Dell: Der Computerversender bohrte sein eher nüchternes Waren-Portfolio mit poppig-protzigen Gamer-PCs auf. Der "XPS 600 Renegade" ist mit Nvidias GeForce 7800 SLI-Grafikkarte ausgerüstet - und die schlägt alle Rekorde: durch Integration von vier Grafik-Prozessoren sollte sie bis dahin ungeahnte Performance ermöglichen

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Protzen ist Muss: Dieses Display-Arrangement warb nicht für Flachbildschirme, sondern per Flachbildschirm für Palms Organizer Treo 700W

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...und der markierte eine kleine Zeitenwende: Statt eigener Software setzte Palm erstmals ein Windows-System ein

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Der Core Duo-Chip, mit dem Intel wieder unangefochtener Speed-König der Chiphersteller wurde: Der Mini-Chip vereint zwei Prozessoren, bietet mehr Performance bei geringerem Energieverbrauch - und ist das Herzstück der Wohnzimmer-freundlichen "Viiv"-Produktlinien

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Show muss sein: Von Tom Hanks über Morgan Freeman bis zu Rapper Snoop Dog liefen die Promis en Masse als Verkaufsassistenten auf den CES-Bühnen auf. Microsoft setzte auf einen virtuellen Mohammed Ali und ließ die hauseigenen Stars Bill Gates (links) und Steve Ballmer (rechts) sich gegenseitig auf die Glocke hauen. Box-Kommentator Al Berstein (Mitte) fands gut, das Publikum auch

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Kein schnöder Laptop: Der "Pavilion dv1000" von HP verfügte über "QuickPlay". Hinter dem profanen Namen verbirgt sich das Feature, mit dem Laptop DVDs und CDs genießen zu können, ohne vorher Windows starten zu müssen - der Laptop wird so endgültig zum mobilen Media-Player

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Noch hart: Der Sony Reader sah aus wie ein profanes E-Book. Statt eines LCD-Displays kam hier erstmals ein "elektronisches Papier" von E-Ink in wirklich "lesbarer" Größe zum Einsatz. Das machte den Reader zum Vorläufer künftiger, dann hoffentlich flexibler Lesemedien, die dereinst das Papier beerben dürften

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Nicht schick, aber hip: Was dieser Herr am Stirnband trägt, ist das "Linsenstück" eines drahtlosen Camcorders von Samsung

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Ein Bildschirm, zwei Bilder: Je nachdem, in welchem Winkel man vor Sharps "2-way Display" sitzt, bekommt man ein anderes, gestochen scharfes Bild serviert, wie hier ein Sharp-Vertreter per Spiegel-Trick beweist. Dazu noch zwei Kopfhörer, und der Streit ums Fernsehprogramm ist für immer Vergangenheit

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Tschüss, iTunes: Zum einen verabschiedete sich Motorola mit dem nun rundlicher gestalteten Rokr2 vom Konzept des "iTunes-Handys", indem es die Apple-Musikshop-Kompatibilität wieder hinaus warf. Dafür versuchte Motorola, das bisher eher durchwachsen erfolgreiche Modell mit schicken Accessoires aufzuwerten (hier die "Rokr-Brille") - und mit dem Betriebssystem Linux

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?