Rüstungsmesse in Abu Dhabi Bizarre Kriegsspiele und neue Waffentechniken
Musik bei der Eröffnung der Idex 2013: Kulturelles Rahmenprogramm für die Waffenmesse der Scheichs.
Show zum Auftakt der Messe: Die Hölle bricht los, Panzer rollen über Rampen, Explosionen simulieren die Einschläge von Bomben.
Auf Großleinwänden meldet der Sprecher in einer nachgestellten Nachrichtensendung einen Angriff auf eine Hafenstadt.
Über das Messegelände fliegen Kampfhubschrauber.
Zwischen den Panzern flitzen Sandbuggys hin und her, an deren Antennen schwarze Totenkopf-Flaggen flattern.
Motocross-Fahrer schießen über Rampen in den Himmel und vollführen akrobatische Einlagen, während um sie herum die Schlacht tobt.
Begleitet von infernalischem Gefechtslärm rollen Panzer über Rampen.
Bizarre Inszenierung zum Auftakt: Auf der Idex 2013 - eine der größten Waffenschauen der Welt - geht es letztlich um ganz reales Töten.
In ihrer elften Auflage hat sie mehr als 1100 Aussteller aus knapp 60 Ländern auf das gewaltige Messegelände in Abu Dhabi gelockt.
Auf 35.000 Quadratmetern Fläche wird hier seit Sonntag das Neueste gezeigt, was die Militärtechnologie zu bieten hat.
US-General Vincent Brooks: Warnung vor dem "zweischneidigen Schwert" moderner Waffentechnologien.
Scheich Mohammed Bin Zayed Al Nahyan und Jean-Yves Le Drian: Der Kronprinz der Vereinigten Arabischen Emirate traf den französischen Verteidigungsminister am ersten Tag der Idex. Das Gespräch fand ausgerechnet im Pavillon der französischen Rüstungsfirma Dassault statt. Sie baut den Kampfjet "Rafale", den Frankreich an die VAE verkaufen will.
Kampfpanzer "Leopard 2" von Krauss-Maffei Wegmann: Saudi-Arabien hat großes Interesse an dem Koloss.