Wales bei der WM Cymru-gby
Nach einem knappen Sieg gegen Frankreich steht die walisische Rugby-Nationalmannschaft im WM-Halbfinale, und das erst zum dritten Mal.
Obwohl Wales mit nur knapp drei Millionen Einwohnern ein verhältnismäßig kleines Land ist, feiert es regelmäßig Erfolge im Rugby.
Beim Six Nations holte Wales in diesem Jahr den Grand Slam, gewann also gegen alle teilnehmenden Teams. Dementsprechend beliebt sind die Spieler bei den Zuschauern bei der WM in Japan. Hier macht Fly-Half Dan Biggar ein Selfie mit einem Fan, er erzielte in bisher vier Spielen bei dieser WM 30 Punkte.
Die walisischen Fans folgen ihrem Team bis zur anderen Seite des Planeten. Wales ist ein großer Teil der walisischen Identität.
Bei der WM in Japan gab es bislang zwar blaue Augen für die Waliser, jedoch noch keine Niederlage. In der Gruppenphase schlug Wales mit Australien sogar einen Titelfavoriten.
Zuletzt stand Wales 2011 im Halbfinale einer Rugby-WM. Im Halbfinale verlor das Team jedoch gegen Frankreich, im Spiel um Platz drei auch noch gegen Australien.
Wales Hakler Ken Owens riskiert in einem Gedränge gegen Frankreich Kopf und Kragen.
Die Waliser stehen zusammen, vor allem durch ihre keltische Sprache unterscheiden sie sich vom großen Nachbarn England.
"Cymru" heißt "Wales" auf Walisisch. Auf der Suche nach der eigenen nationalen Identität neben der Sprache und dem Zusammenbringen der Gesellschaft hilft den Walisern das Rugby.
In Japan ist gerade Taifun-Saison, dementsprechend ist Regen nicht ungewöhnlich. Für Wales schon gar nicht. Im Halbfinale treffen die Waliser am Sonntag (10 Uhr; TV: ProSieben Maxx) auf Südafrika.