Rumänien: Massenproteste gegen Regierung - DER SPIEGEL
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Rumänien Massenproteste gegen die Regierung

Während sich die korrupten Eliten bereichern, müssen viele Rumänen bittere Härten ertragen. Hunderttausende wehren sich nun mit Protesten, sie misstrauen ihren Machthabern. Diese kontern mit Beleidigungen.
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Hunderttausende haben in Rumänien in den vergangenen Tagen protestiert, hier Bilder aus der Hauptstadt Bukarest vom Sonntag.

Foto: DANIEL MIHAILESCU/ AFP
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Die Regierung will die Antikorruptionsgesetze lockern - doch die Menschen wollen das nicht hinnehmen. Inzwischen fordern sie den Rücktritt der Regierung und Neuwahlen.

Foto: Andreea Alexandru/ dpa
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Als Schlüsselfigur der politischen Krise gilt der Chef der Sozialdemokratischen Partei, Liviu Dragnea. Er wurde wegen Wahlfälschung zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt, derzeit laufen gegen ihn Ermittlungen wegen Amtsmissbrauchs. Und er will weiter Ministerpräsident des Landes bleiben.

Foto: Darko Bandic/ AP
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Victor Ponta musste Ende 2015 als Ministerpräsident nach Massenprotesten zurücktreten - er wurde noch während seiner Amtszeit wegen Korruption vor Gericht gestellt.

Foto: Vadim Ghirda/ AP
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Das Fehlverhalten dieser Politiker hat besonders viel Aufsehen erregt. Auch in Rumänien geht Korruption aber über Parteigrenzen hinaus - Politiker aller Parteien sind betroffen.

Foto: ANDREI PUNGOVSCHI/ AFP
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In scharfem Kontrast zu diesen Skandalen steht die soziale Realität Rumäniens. Das Land ist nach Bulgarien das zweitärmste EU-Mitglied.

Foto: © Radu Sigheti / Reuters/ REUTERS
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Ein Großteil der Menschen lebt in prekären Verhältnissen. Dieser Mann bettelt auf den Straßen von Bukarest.

Foto: © Radu Sigheti / Reuters/ REUTERS
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Die Abwanderung aus Rumänien ist inzwischen so dramatisch, dass sie im Land eine regelrechte Gegenbewegung erzeugt hat. Eine der Losungen, die die Demonstranten den Machthaber zurufen, lautet: "Wir bleiben hier! Verschwinden sollt ihr!"

Foto: DANIEL MIHAILESCU/ AFP
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"Wach auf, Rumänien" steht auf dem Schild dieses Paares. Auch diese Demonstranten gingen in Bukarest auf die Straße.

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