Russische Kriegsgefangenschaft - DER SPIEGEL
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Russische Kriegsgefangenschaft Der Tag, an dem niemand deutsch sein wollte

Deutscher? Ich doch nicht! - Als Kurt Mönch gegen Kriegsende in sowjetische Gefangenschaft kam, musste er feststellen, dass es die viel beschworene Volksgemeinschaft gar nicht gab. Wer konnte, versuchte seine Nationalität zu verleugnen - um so sein Leben zu retten.
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Kriegsgefangene: Vorsichtig überqueren deutsche verhaftete deutsche Soldaten im April 1945 unter der wachsamen Aufsicht eines alliierten Soldaten den Fluss Danube nahe Gunzburg. Überall in Deutschland wurden zu dieser Zeit deutsche Soldaten von Amerikanern, Briten und Russen gefangen genommen und auf Lager verteilt.

Foto: AP
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Im Lager: Deutsche Kriegsgefangene warten im April 1945 in einem Kriegsgefangenenlager auf ihr Schicksal.

Foto: Horace Abrahams/ Getty Images
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Malgré-Nous: Die Postausweiskarte des Elsässers M. Maurice Meyer, ausgestellt in Straßburg am 26. Februar 1944. Während des Zweiten Weltkriegs wurden von der Wehrmacht Tausende Elsässer und Lothringer zwangsweise eingezogen, um gegen die Alliierten zu kämpfen. Wenn die sogenannten Malgré-Nous am Ende des Krieges mit den deutschen Soldaten zusammen in Kriegsgefangenschaft gerieten, wurden sie zumeist freigelassen.

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