Russland: Wahl ohne echte Demokratie - DER SPIEGEL
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Russland Wahl ohne echte Demokratie

Die russische Polizei geht am Tag der Parlamentswahl hart gegen Demonstranten vor. Landesweit wurden mehr als 130 Personen festgenommen. Die Putin-Partei Einiges Russland könnte ihre Zweidrittelmehrheit verlieren, rechnet aber dennoch mit einem klaren Wahlsieg.
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Wladimir Putin: Die Partei des russischen Premierministers hat die Parlamentswahl laut ersten Prognosen gewonnen - allerdings mit herben Verlusten.

Foto: Dmitry Astakhov/ AP
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Medwedew (l.) und Putin: Der Präsident könnte zum Bauernopfer werden.

Foto: Yuri Kochetkov/ AP
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Festnahmen in Moskau: Bei verbotenen Demonstrationen griff die Polizei am Wahltag hart durch.

Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV/ AFP
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Landesweit wurden mehr als 130 Demonstranten fesgenommen.

Foto: Misha Japaridze/ AP
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Putin bei der Stimmabgabe: Im kommenden Jahr will er sich wieder zum Präsidenten wählen lassen.

Foto: AFP/ Ria Novosti
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Noch-Präsident Dimitrij Medwedew: Er soll 2012 in die zweite Reihe zurücktreten.

Foto: DPA/ Ria Novosty
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Wählerinnen in der russischen Provinz: Insgesamt waren 110 Millionen Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen.

Foto: VASILY FEDOSENKO/ REUTERS
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Vorab hatten Beobachter mit einer sehr geringen Wahlbeteiligung gerechnet. Bis zum Nachmittag gaben nach offiziellen Angaben 41,9 Prozent der Wähler ihre Stimme ab.

Foto: VLADIMIR KONSTANTINOV/ REUTERS
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Am Wahltag wurden regimekritische Web-Seiten offenbar vom Netz genommen - es war der erste derartige Vorfall in Russland. Bisher galt wenigstens das Internet als Medium, das Kritik am Regime verbreiten durfte.

Foto: Ivan Sekretarev/ AP
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Die Demonstranten in Moskau (Bild) und St. Petersburg warfen dem Kreml vor, die Bürger vor der Wahl einzuschüchtern.

Foto: STAFF/ REUTERS
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Tatsächlich waren Berichte bekannt geworden, wonach Provinzfürsten ihren Bürgern nur dann Infrastrukturprojekte finanzieren wollen, wenn diese für die Putin-Partei Einiges Russland stimmen. Das Bild zeigt Oppositionsvertreter, die mit Polizisten vor dem Kreml diskutieren.

Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV/ AFP
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