Russland: Waldimir Putins Rede an die Nation - DER SPIEGEL
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Putins Ansprache Alle Jahre wieder

Der Krieg in Syrien, die Beziehungen zum Westen - sie sind Präsident Putin kaum ein Wort in seiner Rede zur Lage der Nation wert. Er malt lieber die Lage zu Hause schön.
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Wladimir Putin im Kreml: Bereits zum 13. Mal hielt er die Rede an die Nation.

Foto: NATALIA KOLESNIKOVA/ AFP
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Er sprach vor 1000 russischen Würdenträgern: Ministern, Abgeordneten, Kirchenvertretern, Experten, Chefs der wichtigen Medien.

Foto: Yuri Kochetkov/ dpa
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Hier im Bild Premier Dimitrij Medwedew (l.), Parlamentspräsident Wjatscheslaw Wolodin und Patriach Kyrill (r.).

Foto: Dmitry Astakhov/ AP
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Putin rief in seiner Rede wieder einmal zur Geschlossenheit auf -dieses Mal mit Verweis auf das hundertjährige Jubiläum der russischen Oktoberrevolution im kommenden Jahr: Ungeachtet "auf welcher Seite der Barrikaden ihre Eltern damals standen", forderte der Staatschef die Russen aller politischen Lager zu mehr Miteinander auf. "Wir sind ein geeintes Volk und haben nur ein Russland". Die russische Gesellschaft dürfe sich nicht "durch Verbitterung spalten" lassen.

Foto: Pavel Golovkin/ AP
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69 Minuten lang versuchte der Staatschef gute Stimmung zu verbreiten - sein Motto: So schlecht geht es uns doch eigentlich gar nicht. Das verwundert angesichts von Meldungen, dass die Mittelklasse des Landes wegen der Wirtschaftskrise schrumpft und bereits 19 Millionen Russen unter der Armutsgrenze leben.

Foto: EDUARD KORNIYENKO/ REUTERS
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Ex-Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew war unlängst vom FSB festgenommen worden, weil er angeblich nach Angaben der Behörden zwei Millionen Dollar Schmiergeld im Zusammenhang mit einem Ölgeschäft kassiert haben soll. Er bestreitet die Vorwürfe. "Der Kampf gegen Korruption ist keine Show", betonte Putin in seiner Ansprache. Wirklich? 54 Prozent der Russen glauben das aber im Fall von Uljukajew. Sie glauben eher an Rivalitäten im Machtapparat.

Foto: VASILY MAXIMOV/ AFP
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Putin mit Militärs: "Armee und Flotte haben in Syrien überzeugend bewiesen, dass sie auch weit entfernt von ihrer Heimatbasis effektiv operieren", lobte er in seiner Rede.

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Den Westen erwähnte der russische Staatschef kaum. Sein Blick richtete sich gen Osten: Russlands Partner seien China an erster Stelle, dann an zweiter Indien und Japan.

Foto: Ernesto Arias/ dpa
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